3
RVRadio Vatikan
Photo

Kategorien


  Caritas und    Solidarität


  Kirche


  Kultur und    Gesellschaft


  Vatikan


  Synode


  Ökumene


  Familie


  Jugendliche


  Gerechtigkeit und    Friede


  Politik


  Religion und Dialog


  Wissenschaft und    Ethik


  Audienzen und    Angelusgebete


  Apostolische Reisen

Andere Sprachen


   Über uns


  Programmschema


  Unsere Programme


  News auf Latein


  Wollen Sie spenden?


  Freunde von RV


  Links


  Empfang

Vatikanische Website


  Heiliger Stuhl


  Vatikanstadt


  Liturgische Feiern    des Papstes


  Pressesaal des    Heiligen Stuhles


  L'Osservatore
   Romano



  Vatikanisches    Fernsehzentrum

 home > Nachrichtenarchiv


Meldungen vom 15.11.2008

- Papst: „Mehr tun für Frauen in der Kirche“ -
- Vatikan: Appell zum Schutz der Embryos -
- Lombardi beklagt „Massaker“ in Kivu -


Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ / Stefan von Kempis
Redaktion:
Mario Galgano
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr.

THEMEN DES TAGES:

Papst: „Mehr tun für Frauen in der Kirche“
Christen sollten dankbar sein für den Einsatz der Frauen für die Kirche. Das sagte Papst Benedikt XVI. den Teilnehmern der Vollversammlung des Laienrates an diesem Samstagvormittag im Vatikan. Christliche Frauen trügen eine große Verantwortung, fügte Benedikt an. Sie seien eine wichtige Stütze in der Ehe und in der Familie. Doch sie seien auch ein wichtiger Teil der Kirche, so der Papst.
„Man kann nie genügend betonen, wie die Kirche dankbar ist und die Frauen würdigt für all das, was sie für den Dienst der Kirche bei der Verkündigung des Evangeliums tun. … Der Mann und die Frau haben dieselbe Würde und sind dazu berufen, sich gegenseitig zu bereichern. Das gilt nicht nur innerhalb der Ehe und Familie, sondern auch innerhalb der gesamten Gesellschaft.“
In seiner Rede vor den Mitgliedern des Päpstlichen Laienrates erinnerte der Papst auch an die Rolle der Laien in der säkularen Gesellschaft.
„Die Laien haben die Aufgabe, die Barmherzigkeit weiterzutragen. Das gilt insbesondere gegenüber den Armen und Leidenden. Auch müssen sie dafür sorgen, dass vermehrt Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt herrschen, damit das Evangelium noch weiter verbreitet werden kann. … Auch möchte ich betonen, dass es notwendig ist, dass eine neue Generation von Katholiken in der Politik heranwächst. Diese sollten ihrem Glauben treu sein und moralische Stärke beweisen sowie eine Leidenschaft für das Gemeinwohl an den Tag legen.“ (rv)
Hier zum Nachhören

Benedikt XVI.: „Würde des Embryos respektieren“
Die Würde eines jeden Kindes muss von allen respektiert werden, denn Kinder sind ein wertvolles Geschenk für die Gesellschaft. Das betonte Papst Benedikt an diesem Samstag. Im Vatikan traf er Teilnehmer eines Kongresses über Seelsorge an kranken Kindern; organisiert wird dieser Kongress vom Päpstlichen Gesundheitsrat. Der Papst betonte: „Die Würde eines Kindes entspricht derjenigen eines jeden Menschen. Diese Würde besitzt ein Mensch, noch bevor er auf die Welt kommt und sich im Leib seiner Mutter befindet.“
Der Papst erinnerte die Kinderärzte daran, dass es bei der Pflege keine Willkür geben dürfe.
„Es ist daher nicht überflüssig daran zu erinnern, dass bei jeder medizinischen Handlung immer das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht und seine Würde und Rechte als menschliches Wesen beachtet werden müssen. Kranke Kinder brauchen eine besondere Zuwendung, um mit ihrem Leiden und der Krankheit zu leben. Das gilt bereits bei der Schwangerschaft.“
Auch prangerte der Papst die Ungerechtigkeiten an, die es für viele Kinder auf der Welt gibt. Denn wo soziale Diskriminierungen herrsche, sei das Leiden der Kinder größer als anderswo. Benedikt XVI. dazu: „Ich denke insbesondere an die kleinen Waisenkinder und an die Kinder, die aus Armut und familiären Gründen allein gelassen werden; ich denke auch an die unschuldigen Kinder, die an Aids leiden oder Opfer von Krieg und Konflikten sind; ich denke an die Kinder, die an Hunger und Durst leiden und sterben. Die Kirche vergisst diese Kinder nicht.“
Der Papst lobte dabei die Projekte aus reichen Ländern für die Kinder auf der Welt. Gleichzeitig fordert der Papst, dass dieser Einsatz weiter verstärkt und ausgeweitet werden sollte. (rv)
Hier zum Nachhören

Vatikan: In Nord-Kivu findet „Massaker der Armen“ statt
Im Ostkongo geschieht ein regelrechtes „Massaker“ an den Armen. Das betont Vatikansprecher Federico Lombardi in einem Editorial für Radio Vatikan. Papst Benedikt XVI. habe in den vergangenen Tagen immer wieder auf die schrecklichen Meldungen aus Nord-Kivu hingewiesen. Was bleibt, sei aber die Betroffenheit. Dazu Jesuitenpater Lombardi: „Wie es bei allen gegenwärtigen Konflikten der Fall ist, so ist auch in Nord-Kivu vor allem die unschuldige Zivilbevölkerung von den Auseinandersetzungen am meisten betroffen. Die Unschuldigen sind Opfer von alten und hasserfüllten Konflikten. Das Böse ist der große Feind, der sich an die Menschen wendet und ihren Verstand vernebelt. Das führt zur extremen Abneigung und Verachtung des Lebens. Doch die Gegenwirkung von außen ist langsam und ängstlich. Wir sollten als Gläubige stattdessen mit der Waffe der Liebe darauf antworten. Denn um dort den Frieden wiederherzustellen, braucht es eine Wiederherstellung der Menschenwürde. Dazu müssen wir viel für die Bildung und den Wiederaufbau in ganz Afrika tun. Denn nur die Hilfe der internationalen Gemeinschaft kann dazu beitragen, diese Konflikte zu verhindern und den Frieden zu sichern. Ansonsten stirbt man in Afrika weiterhin an solchen Konflikten.“ (rv)
Hier zum Nachhören

Österreich: Patriarchenbesuch hat auch politische Bedeutung
Diskussionen vor dem Patriarchenbesuch in Österreich: Obwohl der Besuch des russisch-orthodoxen Patriarchen Alexij II. vor allem als Pastoralbesuch angelegt sei, dürfe man „die politische und kirchenpolitische Bedeutung des Besuchs nicht unterschätzen“. Dies betont der Organisator des Patriarchenbesuchs, der ehemalige Kathpress-Redakteur Franz Hummer. Patriarch Alexij wird vom 20. bis 23. Dezember Österreich besuchen und dabei die in fünfjähriger Arbeit komplett restaurierte Wiener russisch-orthodoxe Nikolauskathedrale weihen. Anfangs habe man angenommen, dass es sich dabei um einen „reinen Pastoralbesuch“ handeln würde, so Hummer, nun merke man jedoch immer stärker auch „politische und kirchenpolitische Implikationen“. So verweist Hummer etwa auf die offene Frage der Anerkennung einer eigenen russisch-orthodoxen Diözese „Wien und Österreich“ durch den österreichischen Staat.
„Im derzeit gültigen Orthodoxengesetz aus dem Jahr 1967 ist nur die Anerkennung der Diözese des Ökumenischen Patriarchats vorgesehen. Andere orthodoxe Kirchen werden nur über ihre Gemeinden registriert. Von den russisch-orthodoxen Gemeinden ist derzeit nur die Wiener Gemeinde offiziell anerkannt, die anderen Gemeinden existieren streng genommen in der Illegalität.“
Vom Patriarchenbesuch erhoffe er sich daher eine weitere Annäherung und deutlichere Signale der Gesprächsbereitschaft von Seiten der Behörden. – Bei einer Pressekonferenz Mitte Oktober hatte der russisch-orthodoxe Bischof Hilarion Alfejev bereits von „deutlichen Fortschritten in Richtung einer offiziellen Anerkennung“ berichtet. Konkrete weitere rechtliche Schritte stünden derzeit jedoch noch aus. (rv/kap)
Hier zum Nachhören


DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Kardinalsstaatssekretär Tarcisio Bertone wird den Papst beim 6. Internationalen Familientreffen in Mexiko vertreten. Papst Benedikt XVI. hat Bertone dazu an diesem Samstag zum Päpstlichen Legaten nominiert. Das Familientreffen wird vom 13. bis 18. Januar 2008 in Mexiko-Stadt durchgeführt. Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass Benedikt nicht persönlich am Treffen teilnehmen wird. Derweil laufen die Vorbereitungen für das Großereignis auf Hochtouren. Rund zwei Millionen Menschen wollen den Veranstaltern zufolge am Weltfamilientreffen teilnehmen. – Vom 14. bis 16. Januar 2009 tagt der Pastoraltheologische Kongress. Am 17. Januar werden Familien aus verschiedenen Kontinenten über die eigenen Erfahrungen bei der Weitergabe von menschlichen und christlichen Werten in unterschiedlichen soziokulturellen Umfeldern berichten. Höhepunkt des kirchlichen Großereignisses ist der Schlussgottesdienst am 18. Januar 2009. (rv)
Papst Benedikt XVI. hat den Münchener Erzbischof Reinhard Marx am Samstag in Privataudienz empfangen. Über Inhalte des Gesprächs gab der Vatikan nichts bekannt. Marx hatte in den vergangenen Tagen in Rom an der Jahresvollversammlung des Päpstlichen Laienrats teilgenommen, dessen Mitglied er seit April ist. An diesem Samstag traf der Papst auch den ehemaligen Päpstlichen Haustheologen und Dominikaner, den Schweizer Kurienkardinal Georges Marie Cottier. (rv/kna)

Europa

Europäische Union
Die EU-Bischofskommission COMECE fordert eine neue Werteordnung als Antwort auf die aktuelle Finanzkrise. Das gab sie zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung in Brüssel bekannt. Der Präsident der Kommission, Bischof Adrianus van Luyn, betonte, dass es nicht nur ein neues Finanzmodell, sondern auch ein neues Gesellschaftsmodell geben müsse. Das Maßhalten solle dabei im Zentrum des neuen Lebensstils stehen, so van Luyn. Christen sollten dabei mit gutem Beispiel voran gehen. Van Luyn rief dazu auf, auch dem Klimawandel mit einem maßvollem Energieverbrauch zu begegnen. Weiter betonte der Präsident, dass die vorrangige Verantwortung der Kirche nicht in der Beratung von Regierungen und Banken bestünde. Vielmehr gelte es, jetzt besonders auf die Problemlage der ärmsten Länder der EU und der Entwicklungsländer hinzuweisen. Auch machten die EU-Bischöfe auf die schwierige Situation religiöser Minderheiten aufmerksam. Im Mittelpunkt stand dabei die bedrohliche Lage der Christen im Irak und in Indien. Die COMECE forderte einen entschiedenen Einsatz der EU im Rahmen ihrer Außenbeziehungen. (apic)

Deutschland
Der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, hat sich gegen die Legalisierung der ärztlichen Tötung auf Verlangen ausgesprochen. Das sagte er beim traditionellen Ärztetag seines Erzbistums. „Nicht der Leidende, sondern die Symptome von Leid, von Schmerz und Einsamkeit, müssen beseitigt werden, um ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen“, sagte Erzbischof Becker am Samstag zu den über 200 in der Kaiserpfalz in Paderborn anwesenden Medizinern. Das Erzbistum hatte unter dem Thema „Leben bis zuletzt – Palliativmedizin in Sorge um den ganzen Menschen“ zum Ärztetag eingeladen. Seit 23 Jahren findet im Erzbistum Paderborn interdisziplinäre Gespräche mit Ärzten im Rahmen des Ärztetages des Erzbistums statt. Dabei werden aktuelle Fragen aus dem Bereich der medizinischen Ethik im Horizont des christlichen Menschenbildes thematisiert. (pm)
Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat die Darstellung des Islam in der Öffentlichkeit kritisiert. „Wenn ich manche Berichterstattung zum Thema im Fernsehen sehe, bekomme ich schon selbst Angst vor dem Islam“, sagte er bei einer Tagung in der Katholischen Akademie Hamburg am Wochenende. Es werde zu viel pauschalisiert und „mit Kampfbegriffen gearbeitet“. „Bringt ein Deutscher seine Ehefrau um, ist das ein Familiendrama, macht ein muslimischer Türke dasselbe, ist es ein Ehrenmord“, so Mazyek. Die Begriffe Islam und Gewalt würden oft in einem Atemzug genannt. Dabei sei es nur „eine verschwindend kleine Gruppe“, die mit ihren Selbstmordattentaten wie in New York, London und Madrid das negative Erscheinungsbild des Islam präge. Mazyek forderte deshalb, im öffentlichen Diskurs den Verbänden mehr Gewicht zu geben. (kna)
Das Dramatiker-Paar Tankred Dorst und Ursula Ehler-Dorst hat am Samstag in Essen den mit 25.000 Euro dotierten „Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken“ erhalten. Bei der Festveranstaltung würdigte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, vor rund 500 Gästen Tankred Dorst und Ursula Ehler-Dorst als Ausnahme-Dramatiker, deren Werk „die existentiellen Fragen ebenso wie das Streben nach Transzendenz“ zum Ausdruck bringe. Die Jury lobte das souveräne Können der beiden. Der Welterfolg der Dramen „Korbes“ oder „Merlin oder das wüste Land“ beruhe auf dem produktiven Dialog des Paares, so die Preisbegründung. In Zusammenarbeit mit Tankred Dorst schuf Ursula Ehler-Dorst mehr als 30 international gespielte Theaterstücke. Erzbischof Zollitsch verwies auf den aktuellen Trend zur religiösen Thematik und Ästhetik im Theater: „Theater und Religion haben eine große thematische Schnittmenge.“ – Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken wird seit 1990 für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen vergeben. Vorangegangene Preisträger waren etwa Andrzej Szczypiorski, Theo Angelopoulos und Gerhard Richter. (pm)

Österreich
Das Kreuz als religiöses Symbol erinnert Christen an ihre soziale Verantwortung. Das betont die Katholische Aktion der Diözese Linz, die sich zur laufenden Debatte um Kreuze in öffentlichen Kindergärten Stellung genommen hat. Man anerkenne zwar die weltanschauliche Neutralität des Staates, heißt es in einer Erklärung nach der Diözesankonferenz am Freitag in Oberösterreich. Dies gesche aber aus der festen Überzeugung heraus, dass Religion keine Privatsache sei. Denn das Kreuz sei „kein Zeichen der Abgrenzung gegenüber anderen, sondern ein Zeichen der Versöhnung“, so die Katholische Aktion. (kap)

Schweiz
Über 200 Personen haben der Eröffnung der neuen Moschee von Lausanne beigewohnt. Das Gebäude in Bahnhofsnähe bietet fünfmal mehr Platz als das frühere islamische Zentrum Lausanne (CIL). Mehrere Botschafter aus islamischen Ländern sowie Vertreter der Waadtländer Kantonshauptstadt und Bewohner des Quartiers waren bei dem Anlass am Donnerstag anwesend. Der Leiter des Zentrums, Mouhammad Kaba, rief zum Dialog mit den anderen Religionsgemeinschaften auf. Die neue Moschee ist seit Anfang September, dem Beginn des Fastenmonats Ramadan, in Betrieb. – Zum Freitagsgebet kommen jeweils rund 400 Gläubige, wie Imam Mouwafac el-Rifai gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte. In dem Gebäude waren zuvor eine Garage und eine Schreinerei untergebracht. Kauf und Umbau kosteten rund 2,5 Millionen Franken. (kipa)

Italien
Die römische Universität „La Sapienza“ organisiert nächste Woche eine Tagung über die Leistung der Kirchenväter. Diese seien die Hauptfiguren einer besonders fruchtbaren Epoche in der Geschichte gewesen. Auch hätten die Kirchenväter mit ihrem griechisch-römischen Gedankengut die Grundlage für die gegenwärtige Kultur geschaffen, so die Veranstalter. Die Tagung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität und kirchlicher Institute. Man werde sich um einen konstruktiven Austausch fernab jeder Polemik bemühen, so die Organisatoren der Tagung. (sir)

Afrika

Demokratische Republik Kongo
Die internationale Gemeinschaft versucht weiter dem Flüchtlingselend im Ostkongo beizukommen. Einen Erfolg konnte das UNO-Welternährungsprogramm vermelden: Erstmals seit Wochen konnten Hilfsorganisationen Flüchtlinge in den Rebellengebieten im Osten des Landes erreichen. Sie verteilten Lebensmittel an Zehntausende Menschen, von denen viele bereits seit Tagen nichts mehr zu Essen gehabt hatten. – Seit Beginn des Aufstands von Rebellenchef Laurent Nkunda im August sind schätzungsweise 250.000 Menschen in dem Gebiet auf der Flucht. Nkunda kommandiert Tutsi-Rebellen, die gegen die Armee der Demokratischen Republik Kongo kämpfen. Die kongolesische Bischofskonferenz nennt die Vorgänge in der Krisenregion Nord-Kivu einen „stillen Genozid“. Die Grausamkeiten gegen die Bevölkerung erreichten unerträgliche Ausmaße, hieß es in einer Erklärung. (ap)

Asien

Sri Lanka
Die Armee des Landes hat nach eigener Darstellung die strategisch wichtige Region Pooneryn erobert. Damit habe sie die gesamte Westküste der Inselrepublik unter ihre Kontrolle gebracht, erklärt die Armee. Damit kontrolliert die Regierung erstmals seit 1993 wieder eine Landverbindung zur Halbinsel Jaffna. Das dürfte die Versorgung der Zivilbevölkerung erleichtern, die seit langem auf dem kostspieligen See- und Luftweg beliefert werden muss. Das Verteidigungsministerium sagte, die Streitkräfte seien bei ihrem Vormarsch auf erbitterten Widerstand der Befreiungstiger der LTTE gestoßen. – Die Bischöfe des Landes hatten sich immer wieder für eine friedliche Lösung des Konflikts ausgesprochen. (reuters)

Amerika

Argentinien
Die Bischöfe des Landes rufen zu einer Gesellschaft in Gerechtigkeit und Solidarität auf. Das gaben die Oberhirten zum Abschluss ihrer Vollversammlung am Freitag bekannt. Argentinien befinde sich zwar seit einigen Jahren wieder in einer stabilen Lage. Die Argentinier müssten aber „mit verstärkter Hingabe“ für die Kranken und Schwachen sorgen. Bis zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Argentiniens im Jahr 2016 müsse weiter gegen die Armut im Land vorgegangen werden. Nur wenn das Gemeinwohl das Anliegen aller Menschen werde, könne zu einem würdevollen Miteinander gefunden werden, so die Bischöfe. Der Bischof von San Isidro, Jorge Casaretto, betonte auch, dass es bei der Forderung der Bischöfe nicht um eine Kritik an der Regierung gehe. Dem Gemeinwohl und dem Dialog müssten sich Staat und Kirche gemeinsam verpflichten. (rv)

Vereinte Nationen

In der Abschlusserklärung einer UNO-Konferenz zum Thema Religion in New York haben sich die Politiker entschieden gegen religiöse Gewalt und Intoleranz ausgesprochen. Der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sprach davon, dass das gemeinsame Ziel eine Kultur der Toleranz und des gegenseitigen Respekts sei. Der Dialog zwischen den unterschiedlichen Kulturen müsse demnach weiter verstärkt werden. An dem Treffen, das auf die Einladung des Königs von Saudi-Arabien, Abdullah II., hin stattgefunden hat, nahmen Vertreter aus 75 Staaten teil. (sir)


Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichtensendung Treffpunkt Weltkirche” täglich um 16 Uhr. Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, ADN-Kronos, Upi, Cns, Uca, Misna, Osservatore Romano – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.

Programmvorschau:

Heute Abend, 15.11.2008: Lea Ackermann - Kommentar der Woche
Elfriede Schießleder - Betrachtung zum Sonntag

Sonntag Abend, 16.11.2008: Sie schreiben – wir antworten - Korrespondenzsendung mit Pater Eberhard vonGemmingen SJ

Montag Abend, 17.11.2008: Weltkirchen-Magazin
Themen u.a.: USA: Die Bischöfe und Obama / Arabischer Erzbischof in Algier wird gut aufgenommen

Dienstag Abend, 18.11.2008: P. Eberhard v.Gemmingen - Radio-Akademie (Teil 3)
Heil und Heilung - Der Heiland der Kirche


Radio Vatikan sendet täglich:

16.00 h Treffpunkt Weltkirche” (KW 5885, 7190, 7250, 9645)

20.20 Uhr Magazin”: (1530 kHz, 4005 kHz, 5885 kHz, 7250 kHz)

6.20 Uhr Wiederholung des Magazins” vom Vortag (1530 kHz, 4005 kHz, 7250 kHz)

Radio Vatikan ist außerdem zu hören bei:

· Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.

· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.

· World-Radio-Network um 8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, Tonunterträger von MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).

· Radio Stephansdom um 19.30 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz.

· Radio Grüne Welle um 6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in Südtirol auf UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)

· Radio Maria Österreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz

Im Internet:

Die deutschsprachigen Sendungen sind online live und auf Abruf zu hören unter: www.radiovaticana.de

Das Vier-Monatsprogramm können Sie anfordern bei: Winfried Aufterbeck, Wiesenstr. 9a, D-40878 Ratingen. - Tel.: 02102/711711 Fax: 02102/ 21413, E-mail: aufterbeck@radiovaticana.de

Post: Radio Vatikan - sezione tedesca, I-00120 Città del Vaticano
Fax: 0039/06/69883844
e-Mail: deutsch@vatiradio.va

 






Programm hören


Live


on demand


Professional audio for rebroadcasting


Die Stimme des Papstes


Das Angelusgebet

Die Audienzeren













Vorige seite  Vorige Seite
website  Website
kontakt  Kontakt
 
top
top
All the contents on this site are copyrighted ©. Webmaster / Credits
top
top

Valid HTML 4.01! Valid CSS!