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Meldungen vom 17.11.2008

- Papst fordert Heimatrecht für alle im Libanon -
- Mexiko: Was die Kirche von Obama erwartet -
- Benedikt XVI. lädt ostdeutsches Orchester ein -


Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ / Stefan von Kempis
Redaktion:
P. Max Immanuel Cappabianca OP
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr.

THEMEN DES TAGES:

Papst: „Libanon ist Versuchslabor”
Heimatrecht für alle Bevölkerungsgruppen im Libanon, Christen wie Muslime - das hat Papst Benedikt XVI. gefordert. Eigeninteressen sollten hintangestellt werden, damit die Wunden der Vergangenheit heilen können und alle den Weg des Dialogs und der Versöhnung finden, sagte Benedikt am Montag bei einer Audienz für den neuen Botschafter Libanons beim Heiligen Stuhl, Georges Chakib El Khoury.
„Die Spannungen, die es leider immer noch im Libanon gibt, zeigen, wie wichtig es ist, den Weg der Doha-Beschlüsse weiterzugehen. Die notwendige Grundhaltung ist dieselbe geblieben: Jeder Bevölkerungsteil muss sich in dem Land wirklich zu Hause fühlen können, und jeder muss das Gefühl haben, dass die eigenen Sorgen und Erwartungen ernst genommen werden - unter Wahrung des Rechts des jeweils anderen.”
Im Mai diesen Jahres war in Doha (Qatar) ein Vertrag geschlossen worden, der den seit zwei Jahren schwelenden Machtkampf beilegen sollte. Darin wurde u.a. die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit beschlossen. Insgesamt gewinnt nun die schiitische Bevölkerung im Südlibanon mehr Gewicht in dem früher mehrheitlich christlichen Zedernstaat. Nach Meinung Benedikts XVI. hat das Land Vorbildcharakter.
„Ich hoffe, dass die internationale Staatengemeinschaft Libanon wirklich schützt und wertschätzt und so verhindert, dass hier regionale oder internationale Konflikte ausgetragen werden. Der Libanon sollte zu einer Art „Versuchslabor” werden für die Suche nach tragfähigen Lösungen für die Konflikte, die den Nahen Osten seit so langer Zeit erschüttern.”
Am 31. Oktober hatte der Papst den libanesischen Präsidenten Michel Suleiman empfangen. Im Verlauf der „herzlichen Gespräche” habe der Heilige Stuhl sein Interesse für den Libanon und dessen Anstrengungen für die Bewahrung seiner besonderen Identität unterstrichen, hieß es damals im Anschluss in einer Mitteilung des Vatikanischen Pressesaals. Der Papst und seine Mitarbeiter hätten dem neuen Staatschef hohe Wertschätzung ausgesprochen für sein Bemühen, das politische Leben im Land zu normalisieren. (rv)
Hier der Beitrag zum Nachhören

Vatikan: Ostdeutsche Musiker spielen für den Papst
Am 10. Dezember feiert auch der Vatikan den 60. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Dazu findet in der Audienzhalle Pauls VI. ein Konzert statt. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Vatikan zu diesem Anlass das Brandenburgische Staatsorchester aus Frankfurt an der Oder eingeladen. Dirigieren wird die Spanierin Inma Shara. Wir haben mit dem Intendanten Peter Sauerbaum gesprochen.
„Das war eine sehr freudige Reaktion hier. Natürlich war das sehr kurzfristig und es waren einige terminliche Fragen zu klären. Aber wenn man im Vatikan zu dieser Gelegenheit auftreten darf, und der oberste Gast ist Papst Benedikt XVI., dann gibt man sich einfach Mühe, das hinzukriegen.”
Das Orchester betrachte die Einladung als Anerkennung für die Stadt Frankfurt und das Land Brandenburg, so Sauerbaum. Im Gepäck haben die Musiker einige musikalische Leckerbissen dabei...
„Wir spielen u.a. Stücke von Mendelssohn, von Brahms und von Mozart! Da wir wissen, dass der Papst ein ausgesprochener Mozartfan ist, freuen wir uns natürlich, wenn wir da Werke von ihm aufführen können.” (rv)
Hier der Beitrag zum Nachhören

Kardinal Kasper: „Neuer Wind” für die Kirche
Das Christentum in Deutschland braucht neuen Schwung und Lebendigkeit. Das sagte Kardinal Walter Kasper jetzt in einem Radiointerview zu seinem neuen Buch „Wo das Herz des Glaubens schlägt”. Dazu sei ein geistliches und moralisches Umdenken nötig. Der frische Wind der Weltkirche müsse an dieser Erneuerung mitwirken.
„Wir Deutschen sind ein bisschen in der Gefahr, provinziell zu werden. Wir haben unsere Probleme. Die sind ernst, die soll man ernst nehmen - aber man muss sie in den ganzen Kontext der Weltkirche hineinstellen. Und da gibt’s so viel Freudiges zu erleben. Ich muss sagen, das ist das Schöne, was man in Rom fast jeden Tag erleben kann: Weltkirche, wo es sehr viel Glaubensenthusiasmus, sehr viel Glaubensfreude gibt. Und mich macht’s ein bisschen traurig, dass manchmal etwas Glaubenstraurigkeit hier in Deutschland vorherrscht. Da sollte man hinausschauen in die Weltkirche! Dann geht einem das Herz des Glaubens selber mehr auf.”
Das Buch Kardinal Kaspers ist im Herder-Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro. (pm)
Hier dokumentieren wir das Interview, das Dieter Waldraff mit Kardinal Kasper geführt hat, in voller Länge

Vatikan/UNO: Ärger über Frankreich
Für Verwunderung im Vatikan sorgt die Äußerung eines hochrangigen französischen Diplomaten vor der UNO. Streitpunkt ist die Frage nach den Grenzen der Meinungsfreiheit. Kardinal Jean-Louis Tauran ist der Präsident des Vatikanrats für den interreligiösen Dialog; er war bei der New Yorker UNO-Konferenz zum Thema Religion dabei.
„Ich muss persönlich sagen, dass ich überrascht bin über die etwas kuriose Äußerung eines französischen Vertreters, der (wegen der Ratspräsidentschaft) auch im Namen der EU sprach. ‚Die Ausübung der Religionsfreiheit kann nicht ohne die Meinungsfreiheit verstanden werden’ – was meiner Meinung nach offensichtlich ist -, und er hat ergänzt: ‚Manchmal schließt das auch die Verunglimpfung von Religionen ein.’ Das hat viele Delegationen überrascht, und ich bereite derzeit ein Schreiben vor, in dem ich um eine Stellungnahme zu dieser Äußerung bitte, die mir völlig unannehmbar erscheint.”
Zu den unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Religionsvertreter sagt der Kardinal: „Die Muslime haben in New York besonders Wert darauf gelegt, dass religiöse Symbole nicht verunglimpft werden dürfen, während die westlichen Vertreter eher Wert auf die praktischen Aspekte der Religionsfreiheit gelegt haben und auf die Wechselseitigkeit, was den Bau von Kultstätten angeht.”
In der Abschlusserklärung hatten die Politiker sich vergangene Woche entschieden gegen religiöse Gewalt und Intoleranz ausgesprochen. An dem Treffen, das auf die Einladung des Königs von Saudi-Arabien, Abdullah II., hin stattgefunden hat, nahmen Vertreter aus 75 Staaten teil. (rv)
Hier der Beitrag zum Nachhören


AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Deutschland: Nuntius Krebs in Essen zum Bischof geweiht
Große Ehre für den 52-Jährigen Martin Krebs: Nicht nur, weil er am Sonntag in Essen zum Bischof geweiht wurde. Speziell daran ist nämlich, dass der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone die Zeremonie im Dom vornahm. (rv/kna)
Hören Sie hier den Beitrag von Mario Galgano

Mexiko: Was die Bischöfe von Obama erwarten
In Afrika herrscht Euphorie über Barack Obamas Aufstieg zum ersten schwarzen Präsidenten der USA. So rechnen manche Kenianer damit, dass Obama für sie Kliniken, Strassen und Schulen bauen werde. In den Vereinigten Staaten haben die Bischöfe unterdessen ihre Vorbehalte ausgesprochen, was die geplante Liberalisierung der Stammzellforschung und eine beabsichtige liberale Abtreibungspolitik betrifft. Auch die Bischöfe in Mexiko haben sich zur Wahl Obamas geäußert. (rv)
Hier geht es zum Beitrag von Veronica Pohl


DIE NACHRICHTEN:

Europa

Deutschland
Das ökumenische Gespräch tritt 2009 in eine neue Phase. Voraussichtlich im Frühjahr beginnt eine dritte Dialogrunde zwischen der katholischen Kirche und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Je sieben Fachleute beider Seiten sollen sich, so die Übereinkunft, in einem auf fünf Jahre angelegten Prozess über das Thema „Gott und die Würde des Menschen” verständigen. Die katholische Delegation wird auf Wunsch der Deutschen Bischofskonferenz vom Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller (60) geleitet, dem Vorsitzenden ihrer Ökumenekommission. Die VELKD benannte den Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber (59) als ihren Spitzenvertreter in der bilateralen Gruppe. Weber ist Catholica-Beauftragter der VELKD. - Die neue Gesprächsrunde knüpft an zwei vorausgehende Phasen an, die jeweils mit einem gemeinsamen Dokument abgeschlossen wurden: 1984 mit „Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament” und im Jahr 2000 mit „Communio Sanctorum”, einem Text, der die Kirche als „Gemeinschaft der Heiligen” bestimmt. In Deutschland leben 25,7 Millionen Katholiken und 25,1 Millionen evangelische Christen. (kna)
Einen „globalen Buß- und Bettag” fordert der hessen-nassauische Kirchenpräsident Peter Steinacker aus Darmstadt. Notwendig seien ein kollektives Nachdenken über gesellschaftliche Fehlentwicklungen, die Bereitschaft zur Korrektur von Fehlentscheidungen und die Abkehr von falschen Leitbildern, schreibt er in einem Brief an die Kirchengemeinden zum Buß- und Bettag am 19. November. Aufgabe der Kirche sei es, dafür eine Atmosphäre zu schaffen, die „nicht einzelne an den Pranger stellt, sondern alle in einen konstruktiven Prozess der Neugestaltung unserer Gesellschaft einbezieht”. Wie notwendig ein solcher Tag sei, zeige auch die Finanzkrise. Der Buß- und Bettag war bis 1995 ein arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag. Dann wurde er – außer in Sachsen – zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft. (idea)
Der Kölner Erzbischof erinnert Politiker aus „C”-Parteien an ihre Verpflichtungen. In Europa sei es „längst nicht mehr die Regel, dass Parteien die Erinnerung an ihre christliche Herkunft in ihrem Namen wachhalten”, schreibt Kardinal Joachim Meisner in einem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen” vom Montag. Umso mehr müssten sich „C”-Politiker „an dieser Verpflichtung messen lassen - und sich gefallen lassen, dass der dazugehörige Maßstab nicht von den Parteien selbst festgelegt wird, sondern aus den Wahrheiten und Normen des Christentums heraus, die vorgegeben sind”. Aus der Bibel lasse sich zwar kein Parteiprogramm „eins zu eins ableiten”, so Meisner: „Parteien, die dies immer wieder versuchten, sind bisher in unserem Land ohne Erfolg geblieben, und das hat sicher seinen guten Grund.” Aber Bibel und christlicher Glaube enthielten „sehr wohl einige zentrale Vorgaben für die Politik”, vor allem in Sachen Menschenwürde und Lebensschutz. Das christliche Menschenbild, von dem Politiker gerne sprächen, komme „in der politischen Praxis leider oft zu kurz”, urteilt der Kardinal. Und wörtlich: „Wie kann es sein, dass vor einigen Monaten in der Entscheidung des Bundestages über das Stammzellgesetz sowohl Gegner als auch Befürworter der embryonalen Stammzellforschung meinten, sich auf dasselbe christliche Menschenbild berufen zu können, bedauerlicherweise sogar bis in die evangelische Kirche hinein? Hier zeigt sich, dass die Berufung auf dieses Menschenbild für viele offenbar zur bloßen Formel verkommen ist.” (faz)

Deutschland/Österreich
Der ehemalige Subregens des St. Pöltener Priesterseminars, Wolfgang F. Rothe, darf unter bestimmten Auflagen wieder als Priester tätig sein. Das hat die Diözese St. Pölten am Montag bestätigt. Rothe wird mit Genehmigung der Bischöfe von St. Pölten und München für zunächst ein Jahr als Seelsorger in einem Seniorenheim in München tätig sein. Wörtlich heißt es in der am Montag verbreiteten Stellungnahme: „Rothe hat, wie im endgültig bestätigten Dekret des Bischofs gefordert, eine längere Zeit der Besinnung in einem Kloster verbracht. Er will auch die sonstigen Bedingungen erfüllen. Daher konnte Bischof Küng einen pastoralen Einsatz dieses Priesters genehmigen. Dieser Einsatz erfolgt jedoch probeweise, befristet, mit gewissen Einschränkungen sowie unter fachlicher Hilfestellung. ... Bischof Küng erklärt dazu, er halte es für richtig, einem Priester, der guten Willens ist, eine Chance zu geben”. - Rothe war im Zuge der Turbulenzen um das St. Pöltener Priesterseminar von seinen priesterlichen Funktionen suspendiert worden. (kap)

Österreich
An den Lebenseinsatz von Oscar Romero hat Alois Kothgasser erinnert. Der salvadorianische Märtyrer-Erzbischof habe die Not der Ärmsten im Auge gehabt und habe für sie alles eingesetzt, so der Salzburger Erzbischof. Kothgasser äußerte sich bei der Überreichung des „Oscar-Romero-Preis 2008” an den kolumbianischen Claretiner-Pater Gabriel Mejia. Unter dem Motto „Ein Dach über dem Kopf” hat „Padre Gabriel” mit seinem Hilfswerk in Kolumbien seit 1984 zahlreiche Zentren und Heime aufgebaut, in denen von Drogen, Gewalt und Kriminalität bedrohte Straßenkinder die Chance auf ein besseres Leben bekommen. Romero war 1980 nach einer Messfeier ermordet worden. (kap)

Niederlande
Der Bischof des Bistums Roermond, Frans Wiertz, warnt vor der Teilnahme an Gottesdiensten der Pius-Bruderschaft in einer ehemaligen Kapelle. Die Priesterbruderschaft Pius X. sei nicht Teil der katholischen Kirche, sondern exkommuniziert; daran erinnerte sein Sprecher laut Medienberichten vom Montag. Daher stehe die frühere Franziskaner-Kapelle von Kerkrade auf Geheiß des Bischofs nicht mehr für katholische Gottesdienste zur Verfügung. Eine Stiftung hatte das Gotteshaus vor einigen Monaten gegen den Widerspruch des Bischofs an den deutschen Zweig der Traditionalisten verkauft, nachdem es längere Zeit leergestanden hatte. Auch das Bistum Aachen protestierte damals. (kna)

Ukraine
Präsident Viktor Juschtschenko bittet den Papst und den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I., für die Opfer der Großen Hungersnot in den Jahren 1932 und 1933 zu beten. Vor 75 Jahren fand in dem osteuropäischen Land eine große Hungersnot statt, mit Millionen von Opfern. Historiker sehen den damaligen sowjetischen Diktator Joseph Stalin als Hauptschuldigen an dem Hungerdrama. Diese Tragödie habe den Geschichtsverlauf jener Region Europas stark beeinflusst, so Juschtschenko in dem Brief an die beiden Kirchenoberhäupter. Das Hauptziel sei damals gewesen, „den Freiheitswillen zu brechen und die Wiedergeburt einer eigenen Staatlichkeit zu vermeiden”, so der Präsident der Ukraine in seinem Schreiben an den Vatikan und an den Oberhaupt der Orthodoxen Kirche. (pm)

Afrika

Nigeria
Mehrere Religionsführer haben sich für Entschädigungen von Opfern religiöser Konflikte ausgesprochen. Nach Meinung des „Interreligiösen Rats Nigerias” (NIREC) würde eine solche Entschädigung zur „Linderung” beitragen angesichts der menschlichen und materiellen Opfer der Menschen. Die von dem Sultan von Skoto und dem katholischen Erzbischof von Abuja unterzeichnete Erklärung warnt zugleich vor Hasspredigern. Diese würden die religiöse Intoleranz fördern. – Über 10.000 Menschen sollen in den Jahren 2000  bis 2006 bei religiösen Unruhen ums Leben gekommen sein. Hintergrund der Auseinandersetzungen war der Streit um die Einführung der Sharia, der islamischen Rechtsprechung. (apic)

Asien

Indien
In Mumbai ist es zu gewalttätigen Übergriffen auf Christen gekommen. Eine Gruppe von 30 bis 40 fundamentalistischen Hindus stürmte eine Kirche, nachdem dort eine Taufe stattgefunden hatte. Sie schlugen auf den Pastor ein, entrissen ihm seine Kleider und verletzten weitere Gemeindemitglieder. Weiter seien der Altar und das Mobiliar beschädigt worden, so Augenzeugen. Während des Übergriffs hätten die Angreifer christenfeindliche Parolen gerufen. Als Grund für ihre Gewalttaten hätten sie die vermeintlichen Missionierungsbestrebungen des Pastors angegeben. Der Weihbischof der Metropole, Bosco Penha, warnte nach den Übergriffen davor, angesichts der Gewalt der Fundamentalisten zurückzuweichen. Die Christen müssten ihr Grundrecht verteidigen, den christlichen Glauben auszuüben und zu verbreiten. (asianews)

Vietnam
In der Diözese Hue ist es zu neuen Anfeindungen gegenüber Christen gekommen. In der Nacht vom 15. auf den 16. November umzingelte eine Menschengruppe eine Kirche der Pfarrgemeinde Thai Ha. Sie drohte damit, das Kirchenportal einzureißen und den Altar der Kirche zu zerstören. Die Gruppe sei organisiert vorgegangen und habe auf Anstiftung der örtlichen Behörden gehandelt, sagt ein ansässiger Redemptorist. Zeitgleich sei eine weitere Personengruppe in Zivilkleidung in die örtliche Niederlassung des Redemptoristenordens eingedrungen. (apic)

China
Der Erzbischof von Hongkong hofft auf mehr Offenheit unter den Katholiken für neue geistliche Gemeinschaften. Bei einer Priesterbegegnung forderte Kardinal Joseph Zen Ze-kiun die Geistlichen seines Bistums auf, besonders dem „Neokatechumenalen Weg” freundlich zu begegnen. In der Vergangenheit habe es da leider Probleme gegeben. Zen erwähnte auch die Focolari, Sant’Egidio sowie die „Gemeinschaft der Seligpreisungen”. Der Erzbischof widersprach Spekulationen, sein Rücktritt stehe unmittelbar bevor. - Bei einem Rücktritt des 76-jährigen Kardinals tritt automatisch sein Koadjutor die Nachfolge an: Bischof John Tong Hon (69). (ucanews)


Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichtensendung Treffpunkt Weltkirche” täglich um 16 Uhr. Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, ADN-Kronos, Upi, Cns, Uca, Misna, Osservatore Romano – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.

 






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