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 home > Tagesmeldungen


Meldungen vom 5.10.2009

- Afrikasynode nimmt ihre Arbeit auf -
- Papst: Stammesdenken in Afrika überwinden -
- Irland: EU-Bischöfe begrüßen Ausgang
des Referendums -


Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr.

DIE AFRIKA-SYNODE:

Synode: Spaltungen überwinden - in Kirche und Gesellschaft
Die Afrikasynode im Vatikan hat begonnen. An diesem Montag versammeln sich die rund 400 Teilnehmer erstmals in der Synodenaula im Schatten des Petersdoms. Papst Benedikt XVI. nimmt an den ersten Beratungen teil.

Bereits bei seinem Besuch im Kamerun im März dieses Jahres hat der Papst die Synode symbolisch eröffnet und den einzelnen Bischofskonferenzen das Instrumentum Laboris übergeben. Dieses Arbeitspapier mit 148 Punkten umfasst Anregungen und Wünsche der Bischofskonferenzen des Kontinents. In den vergangenen Monaten diente es den einzelnen Synodenvätern zur Vorbereitung. Die Gliederung des Instrumentum Laboris ist die Tagesordnung der Debatten in den kommenden drei Wochen. (rv)
Lesen und hören Sie hier mehr

Papst an Afrika-Synode: „Stammesdenken durchbrechen“
Im Vatikan hat an diesem Montagmorgen die Weltbischofssynode zum Thema Afrika ihre Arbeiten aufgenommen. In ein paar einleitenden Bemerkungen rief Papst Benedikt die Afrikaner dazu auf, die Grenzen von Stammes- und Ethniendenken zu durchbrechen.

„Die Kirche ist keine in sich abgeschlossene Gruppe, die nur um ihrer selbst willen existiert. Sie ist universelle Caritas, universelle Verantwortung für den Nächsten... Es läuft schlecht in unserer Welt, wenn die Beziehung zu Gott nicht stimmt – ohne sie funktioniert alles andere nicht. Unsere Sicht der Welt ist nicht vollständig, wenn wir nicht wahrnehmen, dass am Grund ihrer Probleme – wie etwa Korruption oder Ungerechtigkeiten – oft ein Mangel an Gottesbeziehung steht, auf der auch alle anderen Beziehungen ruhen.“

Unter Verweis auf Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter betonte der Papst, jeder Fremde sei „unser Nächster“. Es gelte, „über die Begrenzungen unserer Länder und Religion hinauszusehen und die Barrieren zu sprengen, die die Welt einengen und Konflikte hervorrufen“.

„Wir müssen die Grenzen zwischen Stämmen, Ethnien und Religionen aufbrechen für die Universalität der Liebe Gottes. Nicht in der Theorie, sondern an unseren konkreten Heimatorten! Mögen aus unserem Glauben die Liebe und die Tat erwachsen.“ (rv)
Hier zum Nachhören

Kardinal Turkson: „Afrika, ein Kontinent der Chancen“
Afrika ist „ein Kontinent der Chancen“, auch für die Kirche. Das betonte Kardinal Peter Turkson aus Cape Coast in Ghana in seiner Start-Ansprache der Sondersynode für Afrika. Turkson ist Generalrelator und fungiert als Berichterstatter. Zwar sei das Bild, das Afrika biete, immer noch sehr durchwachsen.

„Auf der einen Seite die Erfolge der Evangelisierung und das Wachstum der Ortskirchen, auf der anderen Seite das Elend und die Übel des Kontinents. Hier der Mut und Pioniergeist der Missionare, dort der mangelnde Einsatz der Kirchenleute, das Aufkommen synkretistischer Tendenzen, das Wachstum der Sekten, die Politisierung des Islams uns seine Intoleranz gegenüber Kritikern. Hier das Aufblühen von Demokratien und immer mehr kulturell-soziales, wirtschaftliches oder politisches Bewusstsein – dort despotische Regime, Korruption und ein alarmierender Anstieg der Armut.“

Wenn heute von einer „blühenden Kirche in Afrika“ gesprochen werde, vergesse man zu leicht den Umstand, „dass sie in weiten Teilen nördlich des Äquators so gut wie gar nicht existiert. Ihr außerordentliches Wachstum betrifft vor allem die Länder südlich der Sahara.“ Der Kardinal aus Ghana wies auch auf den „radikalen Zusammenhang zwischen Regierungsführung und Wirtschaft“ hin: „Eine schlechte Regierung führt zu einer schlechten Wirtschaft. Das erklärt das Paradox der Armut eines Kontinents, der einer der an Potential reichsten der Welt ist“, so der afrikanische Purpurträger. Er kam aber in seiner Analyse doch zu einem halbwegs positiven Resümee:

„Auch wenn der Kontinent und die Kirche auf ihm noch nicht aus allen Schwierigkeiten heraus sind, können sie sich doch über eine Reihe von Erfolgen freuen und damit beginnen, Vorurteile über Konflikte, Katastrophen und Korruption zurückzuweisen. Von den 48 afrikanischen Staaten südlich der Sahara sind derzeit nur vier im Krieg, und mindestens zwei davon wegen ausländischer Einmischung. Man muss schon sehen, dass es weniger Kriege in Afrika gibt als in Asien. Immer mehr Kriegshändler und Kriegsverbrecher werden gerichtlich belangt, etwa Charles Taylor aus Liberia. Afrika wird von den Medien schon zu lange aller Dinge angeklagt, die die Menschheit verabscheut – es ist Zeit, die Route zu ändern und liebevoll die Wahrheit über Afrika zu sagen!“

Die Christen wollten für Afrika „Salz und Licht“ sein – „als Diener der Versöhnung, Gerechtigkeit und des Friedens“. Afrikas Kirche solle eine „authentische Familie Gottes werden“, so Kardinal Turkson.

Die Bischofssynode bringt über 200 Kirchenleute aus ganz Afrika mit der römischen Kurie zusammen. Insgesamt nehmen an die 400 Menschen an der Versammlung teil. Sie dauert bis zum 25. Oktober und steht unter dem Motto: „Die Kirche in Afrika im Dienst von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“. Eine erste Afrikasynode hat 1994 stattgefunden. (rv)
Hier zum Nachhören

Synode: Erste Eindrücke
In der Synodenaula verfolgt für unser Programm Gudrun Sailer die Synode mit. Stefan Kempis fragte sie nach ihren Eindrücken nach diesem ersten Synoden-Vormittag:

„Der erste Vormittag war sicher bunter als alles, was jetzt folgen wird. Ein großer spiritueller und theologischer Auftakt durch Papst Benedikt, dann Organisatorisches vom Synoden-Generalsekretär Erzbischof Eterovic und ein Einführungsvortrag vom so genannten Generalrelator, Kardinal Peter Turkson aus Ghana. Am ersten Tag muss man sich immer noch ein wenig einfinden in eine solche große Versammlung, einige Synodenväter kamen unpünktlich, hatten den römischen Verkehr unterschätzt – die meisten kommen eben auch von weit her und aus gänzlich anderen Lebensrealitäten. Es ist wirklich ein besonderer und besonders lebendiger Ausschnitt Weltkirche, der sich hier im Vatikan versammelt.“ (rv)
Hier zum Nachlesen und -hören


WEITERE NACHRICHTEN:

Zypern/Österreich: Papstfrage bleibt ein Streitpunkt
Für die Gespräche zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen ist eine neue Runde eingeleitet. Der geplante Papst-Besuch auf Zypern im Juni 2010 beeinflusst Beobachtern zufolge bereits jetzt den interkonfessionellen Dialog. Zum 11. Mal kommt Mitte des Monats die Internationale Kommission für den theologischen Dialog zwischen Katholiken und Orthodoxie auf der Mittelmeerinsel zusammen.

Eine Vertiefung und Ausweitung der Beziehung zur orthodoxen Kirche – insbesondere mit der von Griechenland – strebt auch die österreichische Ökumene-Stiftung „Pro Oriente“ an. Deren Präsident Johann Marte zog im Gespräch mit Kathpress eine sehr positive Bilanz der jüngsten Reise einer „Pro Oriente“-Delegation mit Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze nach Athen und Thessaloniki.

Marte: „Von Seiten der orthodoxen Gesprächspartner hat es keine Berührungsängste gegeben. Zudem besteht großes Interesse an einer Begegnung mit der katholischen Kirche und einer Kooperation mit ,Pro Oriente’. Als Indiz dafür sehe ich eine Vorlesung über westliche Theologie an der Universität von Saloniki, die von 400 Studenten besucht wird.

Die Stellung des Papstes in der Weltkirche bleibt ein kontrovers diskutiertes Thema. Das habe auch die österreichische Delegation erfahren. Marte:

„Das Amt des Petrus, der in besonders inniger Verbindung zu Christus steht und den ersten Rang unter den Aposteln einnimmt, dauert fort; insbesondere in seiner Gemeinde in Rom. Diese Position wird aber von unseren orthodoxen Gesprächspartnern nicht mitgetragen. Zwar wird die wichtige Rolle des Apostels Petrus innerhalb des Apostelkollegiums anerkannt, allerdings nicht die exklusive Ableitung des Papstamtes von Petrus her. In der östlichen Sichtweise ist jeder Bischof Nachfolger des gesamten Apostelkollegiums. Trotz aller Divergenzen zeigte sich aber, dass gerade das Studium der Kirchenväter unerlässlich ist, um in aktuellen kirchlichen und theologischen Fragen Fortschritte zu machen. Auch bin ich überzeugt, dass es in der Frage um den Papstprimat zu einem Kompromiss kommen wird.“

Das so genannte „Ravenna-Papier“, das im Oktober 2007 von der katholisch-orthodoxen Dialog-Kommission verabschiedet wurde, umfasst 46 Punkte. Darin stimmten beide Seiten überein, dass Rom in der Ordnung der ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends „die erste Stelle einnahm und dass der Bischof von Rom deshalb der Erste unter den Patriarchen war“. Allerdings bleibe weiterhin offen, wie dieser Primat auf Universal-Ebene ausgeübt werden sollte, so der Text. (rv/kap)
Hier zum Nachhören

Deutschland: ZdK warnt vor Abschaffung des Entwicklungsministeriums
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, ZdK, ruft die künftige Regierung dazu auf, an einem eigenständigen Ministerium für Entwicklung und Wirtschaftliche Zusammenarbeit festzuhalten. Seine Zuständigkeiten dürften nicht einfach ans Außenministerium abgegeben werden, so der Verband katholischer Laien mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und FDP, die an diesem Montag begonnen haben. Der FDP unter einem möglichen künftigen Außenminister Guido Westerwelle werden Planspiele nachgesagt, nach denen das Thema Entwicklung dem Außenamt „zugeschlagen“ werden könnte. Weitere Forderungen aus einem 14-Punkte-Papier des ZdK setzen sich für den Embryonenschutz und das Verbot aktiver Sterbehilfe ein und erinnern an die dringend nötige Regulierung der nationalen und internationalen Finanzmärkte. - Der Familienbund der Katholiken hofft auf spürbare Entlastungen für Familien in der kommenden Legislaturperiode. Die Versprechen des Wahlkampfes müssten nun auch zügig umgesetzt werden, appellierte Familienbund-Präsidentin Elisabeth Bußmann an diesem Montag in Berlin an die künftige Regierungskoalition. Dazu zähle etwa die von Union und FDP angekündigte Anhebung des Steuerfreibetrags für Kinder auf 8004 Euro im Jahr. Gleichzeitig sei es notwendig, das Kindergeld auf monatlich mindestens 200 Euro zu erhöhen, sagte Bußmann. (pm/kna)
Wir dokumentieren hier die 14 Positionen des ZdK für die Koalitionsverhandlungen in vollem Wortlaut


DIE NACHRICHTEN:

Europa

Europäische Union
Der Rat europäischer Bischofskonferenzen (Comece), ist erleichtert über das „Ja“ der Iren zum EU-Reformvertrag von Lissabon. Der Comece-Präsident, Bischof Adrianus Van Luyn, hofft darauf, dass der Vertrag bis Jahresende ratifiziert werden kann. Die Bischöfe in der EU interessierten sich sehr für eine Reform der Institutionen der Union; es gehe darum, die Strukturen „an eine Union mit 27 Mitgliedsstaaten anzupassen“. Van Luyn wörtlich: „Wir hoffen, dass der Lissabonvertrag es den europäischen Institutionen ermöglicht, effizienter zum Wohl der Menschenwürde und des Gemeinwohls zu arbeiten. Wir erwarten, dass er die EU mit neuen Instrumenten ausstattet, die es ihr ermöglichen, besser gehört zu werden und ihrer Verantwortung für weltweite Solidarität nachzukommen.“ Die Bischöfe erwarteten aber auch, dass die an Irland gegebenen Garantien, nämlich Schutz des Lebens und der Familien, als Rechte „in der ganzen EU gesichert sind“. - In einer Erklärung zum Jubiläum des Mauerfalls vor zwanzig Jahren zeigen sich die EU-Bischöfe besorgt über den weitverbreiteten ethischen Relativismus: Er stelle eine Bremse bei den weiteren Einigungsbemühungen auf dem Kontinent dar. Eine Gesellschaft, in der jede Gruppe nur ihr Eigeninteresse verteidige, werde „zu einem Dschungel“. Dabei sei der Bau des gemeinsamen Europas doch eigentlich „ein Abenteuer, das sich wirklich lohnt“. (pm)

Deutschland
In Hessen startet im laufenden Schuljahr ein Pilotprojekt namens „Alevitischer Religionsunterricht“. Damit könne man nun einen bedeutenden Schritt in Richtung Integration einer großen muslimischen Gruppe gehen, betonten mehrere Landesminister am Montag in Wiesbaden. Sie erhoffen sich von dem Projekt Impulse für anstehende Gespräche über einen möglichen allgemeinen islamischen Religionsunterricht. Nach der nun vorliegenden Zustimmung des Landeselternbeirats werden sich vier Grundschulen an dem Projekt beteiligen. Dies kündigten Kultusministerin Dorothea Henzler und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (beide FDP) an. Das Integrationsministerium wies darauf hin, dass in Nordrhein-Westfalen und in Bayern bereits im vergangenen Schuljahr mit einem Pilotprojekt in Sachen Alevitischer Religionsunterricht an Grundschulen begonnen worden sei. (kna)

Belgien
Erinnerung an Damian De Veuster: Mitglieder der belgischen Königsfamilie, Regierungsvertreter und der Bischof von Honolulu haben am Sonntag in De Veusters belgischem Geburtsort Tremelo den „Apostel der Leprakranken“ gefeiert. De Veuster, der im 19. Jahrhundert auf der Südsee-Insel Molokai arbeitete, wird in einer Woche heiliggesprochen. Der Ort Tremelo, der normalerweise 14.000 Einwohner hat und in dem Damian De Veuster 1840 zur Welt kam, musste zu den Feiern einen Ansturm von 20.000 Besuchern verkraften. Die Heiligsprechung vom nächsten Sonntag wird möglich, weil die Kirche anerkannt hat, dass die Heilung einer Lehrerin aus Hawaii von Krebs auf De Veusters Fürbitte zustande kam. Die Lehrerin richtete bei der Feier in Tremelo ein Grußwort an die Feiernden. In seiner Predigt meinte der belgische Kardinal Godfried Danneels, an die Gäste aus Hawaii gewandt: „Wir haben Pater Damian das Leben gegeben und ihn zu euch geschickt – aber ihr habt ihn uns als einen Heiligen wiedergeschenkt.“ (ap)

Serbien
In dem mehrheitlich orthodoxen Land gibt es „viele Zeichen der Entspannung“ zwischen Orthodoxen und Katholiken. Das meinte ein Mitarbeiter der Belgrader Nuntiatur des Vatikans gegenüber der Nachrichtenagentur Agi. So sei es in Serbien aufmerksam zur Kenntnis genommen worden, dass der kroatische Kardinal Josip Bozanic kürzlich das frühere Konzentrationslager Jasenovac besuchte. Dort starben im Zweiten Weltkrieg, während in Kroatien ein nazifreundliches Regime regierte, Zehntausende von Serben. Ein möglicher Papstbesuch in Serbien stoße sicher auf die Zustimmung der orthodoxen Kirche Serbiens, so der Interims-Leiter der Nuntiatur, Giorgio Lingua, weiter. Allerdings sei die Zeit für einen solchen Papstbesuch „noch nicht reif“. (agi)

Bosnien
Der Weihbischof von Sarajewo, Pero Sudar, fordert eine Revision der Friedensverträge von Dayton. Diese hatten vor fast fünfzehn Jahren dem Bruderkrieg auf dem Balkan ein Ende gesetzt. In einer Erklärung spricht Sudar von einem Scheitern des Dayton-Systems – es bedrohe das Überleben Bosnien-Herzegowinas und behindere seinen Weg zur europäischen Integration. Die Politiker Europas und Amerikas sollten den Mut aufbringen, „zu korrigieren, was damals zwar den Krieg zu Ende gebracht hat, aber jetzt ein Hindernis für den Frieden darstellt“. (agi)

Afrika

Ruanda
Ein Priester und ein Seminarist, die in der Nacht auf Samstag im Osten Ruandas verschleppt worden waren, sind wieder frei. Das sagte ein Sprecher der kongolesischen Armee der französischen Nachrichtenagentur AFP. Nach seinen Angaben wurde ein Lösegeld von fünftausend Dollar gezahlt. Für die Entführung seien offenbar Rebellen der so genannten „Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas“ (FDLR) verantwortlich gewesen. (afp)

Asien

Indonesien
Heftige Regenfälle behindern die Rettungsarbeiten in Indonesien. Es gibt kaum noch Chancen, Überlebende zu finden. Das melden Partner der „Diakonie-Katastrophenhilfe“ aus dem Erdbebengebiet auf der Insel Sumatra. Die Zahl der Todesopfer und der Schwerverletzten sei niedriger als erwartet – das liege vor allem daran, dass sich die Katastrophe am Nachmittag ereignet habe und die meisten Menschen sich zu dieser Zeit im Freien aufgehalten hätten. Die Diakonie Katastrophenhilfe konzentriert ihre Nothilfemaßnahmen auf den Bereich von Sungailimau im nördlich von Padang gelegenen Distrikt Pariaman. In dem Gebiet leben mehr als 17.000 Menschen. Bis zu 90 Prozent der Häuser in den Dörfern seien zerstört oder schwer beschädigt. Die Menschen hätten bislang nur wenig Hilfe erhalten. Sie übernachteten im Freien, weil Notunterkünfte fehlen. Deshalb sei die Gefahr von Erkrankungen besonders bei Kindern sehr hoch. Dringend benötigt würden Plastikplanen und Zelte. (pm)


Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichtensendung Treffpunkt Weltkirche” täglich um 16 Uhr. Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, ADN-Kronos, Upi, Cns, Uca, Misna, Osservatore Romano – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören

 






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