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Meldungen vom 1.2.2010


Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Mario Galgano
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr.

THEMEN DES TAGES:

Papst: Reif für die Insel, sozusagen
Benedikt XVI. freut sich auf seine Reise nach Großbritannien. Das sagte der Papst an diesem Montag den englischen und walisischen Bischöfe im Vatikan. Die Oberhirten halten sich derzeit zu ihrem Ad-Limina-Besuch in Rom auf. Genaueres über seine Reise verriet das katholische Kirchenoberhaupt aber nicht. Vielmehr zählte er auf, welche Fortschritte auf der Britischen Insel in Sachen Glauben gemacht wurden.

„Auch in Anbetracht des Säkularismus gibt es in England und Wales ein starkes Zeichen für den Glauben. Ich denke vor allem an den Enthusiasmus bei den Pilgerreisen zu den Reliquien der heiligen Therese von Lisieux oder an das Interesse für die Seligsprechung von Kardinal John Henry Newman, aber auch die rege Teilnahme bei den kirchlichen Weltjugendtagen.“

Königin Elisabeth II. von England, als Monarchin auch Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche, ist laut britischen Presseberichten besorgt über das Angebot des Vatikans, für übertrittswillige Anglikaner eigene kirchliche Strukturen zu schaffen. Den englischen katholischen Bischöfen sagte der Papst über die entsprechende Apostolische Konstitution „Anglicanorum Coetibus“:

„Der ökumenische sowie auch der interreligiöse Dialog sind in England und Wales sehr wichtig, da die Bevölkerung in sich sehr verschieden ist. Ich bitte aber darum, all jene anglikanischen Gruppen zu unterstützen, die sich die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche wünschen. Ich bin davon überzeugt: Wenn wir sie herzlich empfangen, dann sind diese Gruppen für die gesamte Kirche ein Segen.“ (rv)
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Kasper: „Von Altorientalen lernen“
Wenn das Stichwort „Ökumene“ fällt, denkt man im Vatikan nicht nur an die Gespräche mit den orthodoxen und protestantischen Kirchen. Ein wichtiger Gesprächspartner sind auch die so genannten altorientalischen Kirchen im Nahen und Mittleren Osten: Dazu gibt es die Gemischte Kommission für den theologischen Dialog zwischen den orientalisch-orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche. Für die katholische Kirche hat Kardinal Walter Kasper in den letzten Tagen an der jährlichen Dialog-Tagung im Libanon teilgenommen. Gegenüber Radio Vatikan berichtet er an diesem Montag über die Begegnung mit Kirchen, die trotz 1.500-jähriger Trennung eine mit der katholischen Kirche ähnliche Kirchenstruktur teilen.

„Es war überaus interessant auch für mich zu sehen, wie Kirchen, die außerhalb des damaligen Römischen Reiches lebten – in Persien, Armenien oder Indien – nur auf indirekte Art und Weise mit Rom in Gemeinschaft waren. Aber es war doch eine brüderliche Gemeinschaft des gemeinsamen apostolischen Glaubens, den wir bis heute bewahrt haben.“ (rv)
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Deutschland/Schweiz: Datenklau mit oder ohne Segen?
Es ist eine heikle Frage: Sollte der Staat illegal erworbene Bankdaten aus der Schweiz ankaufen, um damit Steuerbetrüger zu überführen? Die katholische Kirche in Deutschland zeigt sich in ihrer Haltung gespalten. Ein Informant hat dem Bundesfinanzministerium für 2,5 Millionen Euro die Daten von 1.500 Steuersündern mit Schweizer Konten zum Kauf angeboten. Experten zufolge könnten damit nachträglich 100 Millionen Euro Steuern eingetrieben werden.
Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger spricht von Hehlerei und verweist auf das Rechtsstaatsgebot - doch der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hält den Ankauf der Daten unter bestimmten Bedingungen durchaus für möglich. Der „Bild“-Zeitung sagte Jaschke, der Staat sei verpflichtet, Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Losinger dagegen meinte im Deutschlandradio, der Zweck heilige nicht die Mittel. Wenn man eines Tages auf die Idee käme, man könnte mit Folter Gewaltverbrechen aufdecken und eventuell Geiseln befreien, „wo ist dann die Grenze, wenn der Staat sich an das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr hielte?“ (rv/kna)
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Haiti: Angst vor Kinderhändlern
In Haiti geht die Angst vor Kinderhändlern um. In Heimen sei die Lage katastrophal und spitze sich weiter zu, berichten Helfer und Experten. Am Wochenende wurden zehn US-Bürger verhaftet, die offenbar mehr als dreißig Kinder außer Landes bringen wollten - nach Angaben des haitianischen Sozialministers Yves Christallin konnten die an der Grenze zur Dominikanischen Republik Festgenommenen weder Ausreisedokumente noch Adoptionsurkunden vorweisen. Auch lägen keine Beweise dafür vor, dass die Kinder wirklich Waisen seien. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Man habe die Kinder nur vorübergehend in einem Hotel in der Dominikanischen Republik unterbringen wollen.

Unter großem Sicherheitsaufgebot hat unterdessen das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO am Sonntag in Haiti mit der Verteilung von Lebensmitteln begonnen. Soldaten der UNO-Mission und der US-Armee sowie einheimische Sicherheitskräfte überwachen die Aktion. Auch das Internationale Rote Kreuz hilft mit, wie uns dessen Mitarbeiter vor Ort, Tommaso Della Longa, sagte.

„Die allgemeine Lage hat sich eindeutig verbessert. Wir vom Roten Kreuz konnten innerhalb einer Woche etwa 10.000 Familien erreichen und ihnen helfen. Täglich verteilen wir rund eine Million Liter Wasser; außerdem haben wir zwei Krankenhäuser aufbauen können. Doch die große Schwierigkeit steht uns erst noch im Juni bevor, wenn die Regenzeit beginnt.“ (dw/rv/afp/reuters)
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AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Großbritannien/Irak: Blair vor dem Untersuchungsausschuss
Es war ein Krieg, den sein Land nicht wollte. Und trotzdem schloss sich Premierminister Tony Blair dem US-Angriff auf den Irak an. Ein Untersuchungsausschuss soll nun in Großbritannien klären, wie genau es dazu gekommen ist; am vergangenen Freitag sagte Blair dort aus. Das Presseecho auf diesen Auftritt war durchwachsen: Blair habe keine Reue gezeigt und sei noch immer der Meinung, der Krieg sei gerechtfertigt gewesen. (rv)
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HINTERGRUND:

Deutschland: Gemischte Reaktionen auf Afghanistan-Konferenz
Die deutsche Kommission Justitia et Pax hat die Ergebnisse der Londoner Afghanistan-Konferenz begrüßt. Dagegen kritisierten die katholische Friedensbewegung Pax Christi und die internationale Ärzte-Organisation IPPNW die Vereinbarungen der internationalen Konferenzteilnehmer, darunter Deutschland. Träger von Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) sind die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der Katholiken (ZdK).
Schutz der Bevölkerung

Die neue Strategie stelle den Schutz der Bevölkerung, die Stabilisierung des afghanischen Staates sowie den Aufbau wirtschaftlicher und ziviler Strukturen in den Vordergrund, erklärte Bischof Stephan Ackermann am Freitag, 29. Januar, in Bonn. Die Betonung des zivilen Aufbaus und die verstärkte Ausbildung der afghanischen Polizei seien überfällig gewesen, so der Vorsitzende der Kommission Justitia et Pax weiter. Nun solle die Verantwortung zunehmend an den afghanischen Staat übergehen. (kipa)
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Essay: Wer ist der neue serbische Patriarch?
Seit zehn Tagen hat die serbisch-orthodoxe Kirche ein neues Oberhaupt: Der Bischof von Nis, Irinej, wurde zum neuen Patriarchen von Belgrad gewählt. Er trat die Nachfolge von Pavle I. an, der im Dezember in hohem Alter verstorben war. Wer ist der neue serbische Patriarch? Auf diese Frage antwortet in einem Essay für Radio Vatikan Tihomir Popovic. Er ist Hochschullehrer in Hannover und Osnabrück, Vizepräsident des Rates und Vorstandes der „Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa“ - Deutschland, Österreich, Liechtenstein und Schweiz - sowie Verantwortlicher Redakteur ihres Informationsdienstes SOK AKTUELL, mit dem Radio Vatikan kooperiert. (rv)
Hier lesen Sie: „Der erste und der letzte Schritt – Kurze Meditation über Patriarch Irinej“


DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntagnachmittag eine Ausstellung in einem römischen Museum besucht. Dabei handelt es sich um Bilder, die die Patrone Europas darstellen. Die Visite im Museum des Palazzo Venezia im Herzen von Rom war privat und fand während der normalen Besichtigungszeit statt. Benedikt war etwa 40 Minuten lang im Museum; begleitet wurde er vom italienischen Regierungs-Untersekretär Gianni Letta sowie dem Nuntius in Italien, Antonio Zanardi Landi. Etwa 60.000 Besucher haben bisher die Ausstellung über die Patrone Europas angesehen. (rv)

Europa

Deutschland
Die Bischofskonferenz ist „tief betroffen“ über den Missbrauchsskandal am Berliner Canisius-Kolleg. Sprecher Matthias Kopp verwies am Montag in Bonn zugleich darauf, dass die Bischofskonferenz im Jahr 2002 eigene Richtlinien erlassen habe. Nach wie vor seien sie die Grundlage jeden Handelns in den Bistümern. Alle Diözesen hätten seitdem spezielle Beauftragte für die Untersuchung von Missbrauchsvorwürfen eingesetzt. (pm)
Die Schüler am Jesuiten-Kolleg Sankt Blasien werden an diesem Montag über die Missbrauchsfälle informiert. Das bestätigte der Direktor des Kollegs, Pater Johannes Siebner. Er wolle in einer Schülerversammlung über mögliche Fälle an der traditionsreichen Privatschule sprechen. Die Schüler hätten ein Recht auf Informationen der Schulleitung, sagte Siebner am Montag auf Anfrage. Er stehe im engen Kontakt mit der Beauftragten des Jesuitenordens für die Opfer sexuellen Missbrauchs, Ursula Raue. Zusammen mit der Anwältin wolle die Schule die Vorfälle aus den 1980er Jahren aufarbeiten. Auch im Falle von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werde er Auskunft geben. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass ein Jesuit, der mehrere Fälle sexuellen Missbrauchs an der Berliner Jesuitenschule Canisius-Kolleg gestanden hat, von 1982 bis 1984 am Kolleg Sankt Blasien als Lehrer tätig war. (kipa)
Der katholische Präsident des Zweiten Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) warnt vor Alleingängen beim gemeinsamen Abendmahl. Beim Zweiten ÖKT im Mai in München werde es keine solche Feier geben, sagte Alois Glück am Wochenende. Dafür sei die Zeit noch nicht gekommen, und dies werde auch von Seiten unserer Partnerkirchen so akzeptiert. Wenn Einzelne wie 2003 in Berlin demonstrativ eine gemeinsame Abendmahlsfeier organisierten, würde dies nicht dem Fortschritt in der Ökumene nützen, sondern polarisieren. Glücks evangelisches Pendant Eckhard Nagel erklärte, er erwarte, dass in München der „Wunsch nach Einheit, nach tieferer Gemeinschaft innerhalb der Christen klar und unüberhörbar artikuliert wird“. Dazu gehöre auch eine „ökumenische Ungeduld, die in den vergangenen Jahren bei vielen angewachsen ist“. Zum Zweiten ÖKT vom 12. bis 16. Mai in München werden mehr als 100.000 Besucher erwartet. (kna)
Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx wird Großkanzler der Katholischen Universität Eichstätt. Er tritt in diesem Amt an die Stelle des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke, der im Laufe des Jahres zurücktreten will. In der neuen Satzung werde stehen, dass der jeweilige Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz auch Großkanzler der Uni Eichstätt sei, erklärte Hanke. Mit dieser „dringend notwendigen Nachbesserung“ werde ein „struktureller Webfehler“ des Gründungsaktes der Universität beseitigt. Wenn die Katholische Universität über Bayern hinaus Bedeutung haben solle, müsse ihre kirchliche Anbindung verstärkt werden. Papst Benedikt drängt die deutschen Bischöfe, sich mehr um die Universität Eichstätt zu kümmern. (pm)
Das christliche Profil in der CDU/CSU soll gestärkt werden. Das fordert der Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der Union. Gleichzeitig wehrt sich der Arbeitskreis gegen Kritik aus den Reihen von CDU und CSU. Das neue Gremium bekenne sich ausdrücklich zum ökumenischen Dialog, erklärte AEK-Sprecher Martin Lohmann am Montag in Bonn. Der Katholiken-Arbeitskreis war Mitte November 2009 gegründet worden. Zu den Mitbegründern gehören unter anderen der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis, der Landtagsabgeordnete und ehemalige bayerische Minister Thomas Goppel (CSU) sowie der Dominikanerpater Wolfgang Ockenfels. (pm)
Die katholische Kirche in Deutschland verstärkt unter Verweis auf die wachsende Zahl von Auslandseinsätzen die Vermittlung ethischer Werte für Bundeswehr-Führungskräfte. Am 1. März startet Militärbischof Walter Mixa in Hamburg ein neues „Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften“ (Zebis): Das kündigt die in Berlin erscheinende Zeitschrift „Kompass“ in ihrer Februar-Ausgabe an. Das Zentrum sei am Hamburger „Institut für Theologie und Frieden“ angesiedelt und werde von der Sozialethikerin Veronika Bock geleitet. (kipa)

Österreich
Der Katholische Laienrat Österreichs ist gegen die Streichung der Abtreibung aus dem Strafrecht. Nach dem österreichischen Strafgesetz ist Abtreibung grundsätzlich verboten und strafbar. Das soll es nach dem Laienrat auch bleiben, „da sie Tötung eines werdenden menschlichen Lebens ist“. In der derzeit gültigen „Fristenregelung“ verzichtet der Gesetzgeber unter bestimmten Bedingungen auf die Strafbarkeit, ohne jedoch das grundsätzliche Verbot der Abtreibung aufzuheben. Aus dieser Regelung, die seit über dreißig Jahren besteht, aber ein „Recht auf Abtreibung“ abzuleiten, widerspreche dem Sinn und dem Buchstaben der gesetzlichen Regelung, sagt Laienrats-Präsident Wolfgang Rank. (kap)

Schweiz
Wollen die Zürcher Kirchen weiter im historischen Rathaus der Stadt Zürich ihre Synoden abhalten, sollen sie künftig dafür zur Kasse gebeten werden. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur „SDA“ meldet, will der Kanton in Zukunft für die Nutzung des Rathaus-Saales einen höheren Mietzins erheben. Die Kirchen müssten neuerdings ebenfalls Miete zahlen. Bisher tagten die Synoden der katholischen und reformierten Landeskirche gratis im historischen Rathaus. Verträge für die Nutzung bestehen laut SDA nicht. (kipa)

Frankreich
Die Oberhirten der Grande Nation sind gegen ein Burka-Verbot. Ein solches Gesetz verschlechtere die Lage der muslimischen Frauen in Frankreich, schreibt der Präsident der bischöflichen Kommission für den interreligiösen Dialog, Bischof Michel Santier. Auch sind die Bischöfe unzufrieden, weil die parlamentarische Kommission, die das Gesetz erarbeitet hat, keine Vertreter der Religionsgemeinschaften angehört hat. Die Burka-Debatte ist eine Weiterung der Diskussion um die nationale Identität, die die französische Regierung unter Präsident Nicolas Sarkozy angestoßen hat. Die Zahl der Burka-Trägerinnen in Frankreich wird aktuell auf weniger als 2.000 geschätzt. (sir)

Afrika

Ägypten
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte mit Sitz in Göttingen erhebt schwere Vorwürfe gegen das ägyptische Innenministerium in Kairo: Die Behörde habe eine richtiggehende Hetzjagd auf einen Kopten gestartet. Zusammen mit der Staatssicherheit sei das Ministerium für eine gezielte Verleumdungskampagne gegen den Kopten Girgis Baroumi Girgis verantwortlich; damit solle der jüngste blutige Anschlag auf christliche Kopten am orthodoxen Weihnachtsfest in Nag Hamadi rechtfertigt werden. Ziel der Kampagne sei die Wiederherstellung des Images Ägyptens, nachdem das Blutbad vor einer Kirche nach einem Weihnachtsgottesdienst am 6. Januar weltweit scharfe Kritik auslöste. (pm)

Asien

Indien
Die katholische Kirche freut sich über die Anteilnahme der internationalen Gemeinschaft am Geschick des Subkontinents. Das sagt Babu Joseph, Sprecher der indischen Bischofskonferenz. Er hält die internationale Präsenz im Land für eine gute Möglichkeit, um die Menschenrechte und die Religionsfreiheit in Indien zu stärken. Der Bischofssprecher reagiert mit seinen Bemerkungen auf die jüngsten Vorfälle in der indischen Region Kandhamal. Dort war einer Delegation der Europäischen Union in der vergangenen Woche von der Regierung verboten worden, Untersuchungen zu den gewalttätigen Ausschreitungen von 2008 anzustellen. Dieses Verbot wurde mittlerweile vom Innenministerium wieder aufgehoben. (apic)

Thailand
Die Kirche sorgt sich um die Sicherheit der illegalen Einwanderer aus dem benachbarten Myanmar. Grund dafür ist ein neues Anmeldeverfahren für Immigranten: Es überfordere viele der Ankömmlinge, sagte ein Sprecher der katholischen Migrationskommission gegenüber der Nachrichtenagentur ucanews. Die Kommission helfe den Migranten durch Informationen und konkrete Beratung beim Beantragen der Aufenthaltserlaubnis. Ungefähr 90 Prozent der Migranten in Thailand kommen aus Myanmar. (ucanews)


Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichtensendung Treffpunkt Weltkirche” täglich um 16 Uhr. Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Uca, Misna, Osservatore Romano – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören

 






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