-
Papstaufruf: Helft der Sahelzone! -
-Indien/EU: Handel auf Kosten der Menschenrechte -
- Nachlese zum Missbrauchskongress in Rom -
____________________________________
Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von
Kempis
Redaktion: Anne Preckel
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr
____________________________________
THEMEN
DES TAGES:
Benedikt XVI.: „Lindert die Not in der
Sahelzone!“
Papst Benedikt XVI. ruft die Internationale
Gemeinschaft dazu auf, Armut und Not in der Sahel-Zone zu lindern. Vor
Vertretern der „Stiftung Johannes Paul II. für den Sahel“ erneuerte Benedikt
XVI. an diesem Freitag seinen dringlichen Appell zu mehr Solidarität für die
Völker Afrikas, von denen viele angesichts der jüngsten „Jahrhundertdürre“
immer noch um ihr Überleben kämpfen:
„Unglücklicherweise war die Sahelzone in
den vergangenen Monaten erneut stark durch eine massive Schmälerung der
Lebensmittel und durch eine Hungersnot gefährdet, die durch den Mangel an Regen
und die konstante Wüstenbildung verursacht wurden. Ich mahne die internationale
Gemeinschaft dazu, sich ernsthaft mit der extremen Armut der Bevölkerung dort
auseinanderzusetzen, deren Lebensbedingungen sich verschlechtern. Ich möchte
auch die Anstrengungen der kirchlichen Organisationen dazu ermutigen, die in
diesem Bereich tätig sind.“ (rv)
Hier mehr in
Text und Ton
EU-Indien-Abkommen: Handel auf Kosten der
Armen?
An diesem Freitag findet in der indischen Hauptstadt
Neu Delhi der EU-Indien-Gipfel statt. Auf dem Treffen wollen sich Vertreter der
EU-Kommission und der indischen Regierung auf ein Handelsabkommen einigen, das
womöglich die Existenzgrundlage von Millionen von Menschen in Indien gefährden
könnte: Der indische Markt soll sich für europäische Produkte öffnen, die Zölle
für solche Waren gesenkt werden – das sind schöne Aussichten für das
krisengeschüttelte Europa, aber fatal für die Mehrheit der indischen
Bevölkerung, erklärt im Gespräch mit Radio Vatikan der Handelsexperte von
Misereor Armin Paasch. Der Einzelhandel sei in Indien mit 37 Millionen
Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber, ein Großteil von diesen
Arbeitskräften sei im informellen Sektor beschäftigt. Dazu gehörten zehn
Millionen Straßenhändler, alles Menschen, die jetzt schon am Existenzminimum
lebten. Wenn sie jetzt ihre Arbeit verlieren würden, würden sie extremer Armut
und extremem Hunger ausgesetzt werden, so Paasch. DieEU verlange nun, dass
europäische Supermarktketten wie Carrefour, Metro und Tesco Supermärkte in
Indien eröffnen könnten. Und die Kleinhändler befürchten, dass sie verdrängt
würden. (rv/misereor)
Hier mehr in
Text und Ton
Apostolischer Nuntius in Syrien: „Spirale
der Gewalt“
Von einer „Spirale der Gewalt“ spricht der päpstliche
Nuntius in Syrien, Mario Zenari, mit Blick auf die Eskalation der letzten Tage.
Während die Bombardements der Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle in Homs
weitergehen, kam es an diesem Freitag auch in Aleppo zu Angriffen auf
Regierungsgebäude. Radio Vatikan erreichte Zenari an diesem Freitag in
Damaskus, der Brennpunkt Homs liegt gut 100 Kilometer nördlich von der
syrischen Hauptstadt entfernt. Der Vatikanvertreter zeigte sich tief betroffen
über die jüngsten Ereignisse:
„Das ist eine Spirale der Gewalt, die sich
von Tag zu Tag zuspitzt und auf Kosten Unschuldiger geht: Unicef spricht allein
von über 400 Kindern, die seit Beginn des Konfliktes starben. Es ist
unglaublich, schrecklich, in Homs wird auch auf Kinder geschossen, ja auf
alles, was sich bewegt. Man schießt auf junge Menschen, die vielleicht nur
Einkäufe oder Essen in den Händen halten. Es beginnen nun auch die Lebensmittel
knapp zu werden, es ist schwer, die Verletzten zu versorgen und ihnen überhaupt
zu helfen. Heute Morgen hörte ich von einer griechisch-orthodoxen Gläubigen,
die ihre toten Angehörigen nicht beerdigen kann, darunter ihren Vater.“ (rv)
Hier mehr in
Text und Ton
____________________________________
NACHLESE:
DER MISSBRAUCHSKONGRESS
Missbrauchskonferenz beendet
Seit Montag hatten 220 Vertreter von
Bischofskonferenzen und katholischen Orden in der Päpstlichen Universität
Gregoriana an der Veranstaltung mit dem Titel „Auf dem Weg zu Heilung und
Erneuerung“ teilgenommen. Redner bei der viertägigen Konferenz waren unter
anderen der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, der
Vatikan-Beauftragte für die Ahndung von Missbrauchsfällen, Charles Scicluna,
sowie weitere Vertreter von Bischofskonferenzen aus aller Welt. Weiterhin kamen
auch ein Missbrauchsopfer, Psychologen und Kirchenrechtler zu Wort. Am
Dienstagabend leitete der Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Marc
Ouellet, einen Bußgottesdienst mit Vergebungsbitte in der römischen Jesuitenkirche
Sant'Ignazio. (kna)
Kardinal Marx: „Die Wende im Kopf ist
gelungen“
Schritt für Schritt entsteht ein globales katholisches
Bewusstsein über das Problemfeld Missbrauch in der Kirche. Das hat der Münchner
Kardinal Reinhard Marx beobachtet, der an der internationalen Tagung in Rom
teilnahm und dabei viele Gespräche mit Kollegen im Bischofsamt aus aller Welt
führte.
„Wenn ich auf 2002 zurückblicke, wo wir zum
ersten Mal Richtlinien gemacht haben, (..) haben wir aus meiner Sicht noch
nicht die ganze Wende im Kopf gemacht, uns die Sache aus der Perspektive der
Opfer anzuschauen. Und das ist in den letzten Jahren passiert, sodass Schritt
für Schritt auch ein globales katholisches Bewusstsein entsteht, und das ist an
diesem Kongress auch sichtbar geworden. Vor zehn Jahren hätte der noch nicht so
stattfinden können, und jetzt ist wirklich eine Sensibilität da (..), es wird
nicht mehr drumherumgeredet, es wird die Wahrheit auf den Tisch gelegt, die
Opfer kommen zu Wort, man ist trotzdem geprägt von der Hoffnung, dass aus der
Erfahrung, die wir jetzt gemacht haben, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen,
sich etwas Positives entwickeln kann – eine Wende. Und das ist etwas, was neu
zusammenführt.“ (rv)
Hier mehr in
Text und Ton
„Ich bin dankbar für die klaren Worte“
Klaus Franzl ist als Personalchef des Erzbistums
München und Freising mit den Fällen und deren Aufarbeitung befasst, auch er hat
an der Tagung in Rom teilgenommen. Im Gespräch mit Radio Vatikan zieht er ein
erstes Fazit des Prozesses, der mit diesem internationalen Kongress begonnen
wurde. Er hoffe, dass das Sprechen davon, dass es ‚so etwas in meiner Kultur
nicht gebe’ endgültig vorbei sei:
„Es wurde hier in diesen Tagen von allen, die
einen Vortrag gehalten haben, immer wieder ganz klar betont und
herausgearbeitet, dass es kein regional begrenztes Thema ist, nicht nur. USA,
Westeuropa, Irland. Nein, es ist ein Thema, das uns in Indien, Asien, Afrika,
Nordamerika, Westeuropa betrifft, das die ganze Kirche betrifft. Ich hoffe,
dass dieser Irrtum ausgeräumt ist, dass das in meinem Land, in meinem
Kulturkreis, ja, in meiner Diözese nicht vorkommt.“
(rv)
Hier mehr in
Text und Ton
„Wir möchten uns regelmäßig treffen“
Nach dem Treffen ist vor dem nächsten Treffen: Zum
Abschluss des Symposions an der Päpstlichen Universität Gregoriana zieht
Mitorganisator Hans Zollner Bilanz. Mit der Zusammenkunft von Experten,
Kirchenleuten, Opfern und Journalisten sei nämlich nicht ein Schlusspunkt
gesetzt sondern vielmehr ein weiterer Schritt zur Bekämpfung des Problems
gegangen worden. Deshalb werden ein Teil der Konferenzteilnehmer sich auch
künftig treffen, wenn auch nicht mehr in dem großem Umfang wie diese Woche in
Rom. Ein besonderes Merkmal dieser Konferenz war die Internationalität und
Interkulturalität, so Jesuitenpater Zollner.
„Die katholische Kirche ist in allen
Kulturen und Sprachen vertreten und das kam bei diesem Treffen sehr deutlich
heraus. Es ging darum, wie man in verschiedenen Gesellschaften über das Thema
Missbrauch redet und wie man dort damit umgeht. Es gibt Gesellschaften, die das
bereits stark reflektiert haben und andere hingegen, bei denen dieses Thema
bisher kaum zur Sprache kam. Für uns war es deshalb wichtig, dass wir ein Forum
bieten können, damit diese Erfahrungen ausgetauscht werden können.“ (rv)
Hier
mehr in Text und Ton
Der Missbrauchskandal aus Sicht der
Weltkirche
Nicht nur Nordamerika und Europa waren und sind von
dem Missbrauchskandal betroffen: Auch in Afrika, Asien und Lateinamerika war
das ein Thema. Darüber haben Experten aus den jeweiligen Ländern an der
Päpstlichen Universität Gregoriana gesprochen.
Hören Sie einen Beitrag
von Mario Galgano
Papst ist Geldgeber für E-Learning-Projekt
Papst Benedikt XVI. will das E-Learning-Projekt des
internationalen Zentrums für Kinderschutz von München finanziell unterstützen.
Das gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi auf der
Abschluss-Pressekonferenz zum internationalen Symposium zur
Missbrauchsbekämpfung am Donnerstagnachmittag in Rom bekannt. Die Geldspritze
des Papstes für das Projekt ist laut Lombardi die zweitwichtigste Geldquelle
nach der finanziellen Förderung des Zentrums durch die Erzdiözese München. Auf
einer Internetplattform sollen bei dem E-Learning-Projekt Priester, Diakone,
pastorale Mitarbeiter, Religionslehrer sowie Ehrenamtliche und Katecheten
weltweit für die Problematik des sexuellen Kindesmissbrauchs und sexualisierter
Gewalt sensibilisiert werden und mehr Handlungsfähigkeit im Umgang mit dem
Problem erwerben können. Zu diesem Zweck will das Zentrum Online-Schulungen in
mehreren Sprachen anbieten, die in Kooperation mit Diözesen und
Ordensgemeinschaften in Argentinien, Ecuador, Deutschland, Ghana, Indien,
Indonesien, Italien und Kenia durchgeführt werden sollen. Papst Benedikt XVI.
habe alle Momente der Missbrauchskonferenz minutiös verfolgt, so Lombardi
weiter. (adnkronos/pm/agi)
Zur Website des Projektes
Missbrauch: „Kultur der Scham erklärt das
Schweigen“
In Asien sei die „Kultur der Scham“ ein Grund für das
Schweigen über Pädophilie. Das erklärte Luis Antonio Tagle, Erzbischof von
Manila am letzten Tag des Symposiums zu den Missbrauchsfällen an der
Universität Gregoriana. Bei seinem Vortrag sprach Tagle über kulturelle
Unterschiede bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. In Asien entehre die
Schande einer Person das Ansehen der ganzen Familie oder des Clans, erklärte
der Erzbischof von den Philippinen. Das Schweigen sei die einzige Möglichkeit,
die Ehre der Gemeinschaft zu wahren. Die philippinische Kirche sei die einzige
asiatische Kirche, die sich ernsthaft mit dem Problem der Pädophilie und des
Umgangs damit beschäftige, sagt Tagle. Viele Bischöfe sähen weder die
Dringlichkeit des Themas noch hätten sie genügend Kenntnisse, um sich damit
auseinandersetzten zu können. (apic)
____________________________________
DIE
NACHRICHTEN:
Vatikan
„Die Gemeinschaft des Christen mit Gott“:
Unter diesem Titel stehen die Jahresexerzitien im Vatikan in diesem Jahr. In Anwesenheit des Papstes wird Kardinal Monsengwo Pasinya diese
Exerzitien leiten. Der Erzbischof von Kinshasa in der Demokratischen Republik
Kongo wird täglich in der Kapelle Redemptoris Mater eine Meditation zum Thema
halten. Die Exerzitien beginnen am 26. Februar und enden am 3. März. Die
alltägliche Arbeit an der Kurie wird während dieser Woche auf das notwendige
Mindestmaß beschränkt. Der päpstliche Terminkalender sieht traditionell keine
Audienzen vor; auch die Generalaudienz entfällt. (rv)
Während der Sitzung des Konsistoriums am 18. Februar wird Papst Benedikt
XVI. in Anwesenheit der versammelten Kardinäle die Dekrete über sieben
Heiligsprechungen verlesen lassen. Das gab der Vatikan an diesem Freitag
bekannt. Darunter gehören auch zwei Deutsche: die Mystikerin Anna Schäffer ist
und die Lepra-Missionarin Barbara Cope. Die genauen Termine für die einzelnen
Heiligsprechungen sind noch nicht bekannt. (rv)
Der Vatikan hat Gerüchte einer italienischen Zeitung über einen
angeblichen Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI. als „haltlos“
zurückgewiesen. Vatikansprecher Federico Lombardi stempelte den Bericht der
Zeitung „Il fatto quotidiano“ als „reines Phantasieprodukt“. In ihrer
Freitagsausgabe veröffentlichte das Blatt die Auszüge aus einem anonymen, auf
Deutsch verfassten Dossier. Darin wird der Kardinal von Palermo, Paolo Romeo,
mit den Worten zitiert, der Papst habe nur noch zwölf Monate zu leben. Auch
Romeo selbst bezeichnete die Darstellung als „völlig haltlos“ und „außerhalb
der Realität“. (kna)
Europa
Deutschland
Im Vorfeld einer UN-Konferenz zum Waffenhandel haben kirchliche
Hilfswerke strenge Auflagen für den internationalen Waffenhandel verlangt.
„Brot für die Welt“ und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) forderten am
Freitag in Bonn gemeinsam mit über 60 Kirchen und Organisationen in mehr als 30
Staaten, dass der neue internationale Waffenhandelsvertrag „Arms Trade Treaty“
den Schutz der Zivilbevölkerung berücksichtigt. Das Abkommen müsse alle
Waffengattungen einschließlich Kleinwaffen, Munition und Komponenten umfassen.
Die UN-Vertragskonferenz findet im Juli statt. (kna)
Irland/Vatikan
Das irische Oberhaus hat einen Antrag auf eine offizielle Einladung von
Papst Benedikt XVI. abgelehnt. Grund der Zurückweisung war, dass die
Initiative von einem Senator der Oppositionspartei Fianna Fail, Jim Walsh,
ausdrücklich als Signal gegen die Regierungspolitik bezeichnet wurde, wie die
Tageszeitung „Irish Times“ vom Freitag meldete. Walsh verwies unter anderem auf
eine Parlamentsrede von Premierminister Enda Kenny im Juli, in der dieser den
Vatikan wegen des Umgangs mit sexuellem Missbrauch kritisiert hatte. Den Antrag
für einen Papstbesuch hatten Mitglieder der Oppositionsparteien Fianna Fail und
Sinn Fein ins Oberhaus in Dublin eingebracht. (kna)
Afrika
Nigeria
Die Anschläge der Boko Haram könnten die notwendige Unterstützung
Nigerias aus dem Ausland verhindern. Das sagte Erzbischof Matthew Ndagoso von
Kaduna dem englischsprachigen Katholischen Nachrichtendienst (CNS). Eine
schnelle Lösung des Konfliktes sei erforderlich, so Ndagoso, bevor sich die
Lage in Nigeria bedeutend verändere. Der Erzbischof begrüßte die Entscheidung
der Regierung, Boko Haram zum Dialog aufzurufen. Gesprächen könnten auch für
die Sekte weitaus effektiver sein, als die Verübung von Anschlägen, meint
Ndagoso. (cns)
Sudan
Gläubige und Geistliche im Nordsudan sind stark gefährdet, da viele
überzeugt sind, die Kirche sei mit dem Südsudan verbündet. Das sagte Sylvester
Mogga, einer der beiden entführten Priester, zehn Tage nach seiner Freilassung.
Die Lage in den Grenzregionen sei sehr instabil, erklärte er gegenüber der
Nachrichtenagentur „Misna“. Sylvester Mogga und sein Mitbruder Joseph Makwey
waren am 17. Januar von sudanesischen Rebellen der Johnson-Olony-Miliz entführt
worden. Sie hatten in einer Sonntagsmesse den Mord an einem Jugendlichen
kritisiert, den die Rebellen verübt hatten. (apic)
Naher Osten
Irak
Um die Abwanderung von Familien aus Bagdad und Mosul zu mäßigen, fordert
der Apostolische Nuntius für den Irak und Jordanien, Giorgio Lingua, die
„vereinten Kräfte“ der Regierung. Er äußerte sich nach einem Gespräch mit
Planungsminister Ali Yousif al-Shukri. Der Politiker hatte sich besorgt über
die abnehmenden Zahlen christlicher Iraker gezeigt. Im Jahr 1977 machten diese
noch fünf Prozent der Bevölkerung aus, heute liegt ihr Anteil unter einem
Prozent. Am selben Tag kündigte der italienische Botschafter im Irak, Gerardo
Carante, an, das Land mit einer Halbe Milliarde Euro zu unterstützen. Bedingung
sei, dass Zehn Prozent der Gelder den Christen zugute komme. (rv)
Israel
Der Rat der Religiösen Institutionen im Heiligen Land hat die
Entwürdigung des griechisch-orthodoxen Klosters im Tal des Kreuzes verurteilt.
In der Nacht zum Dienstag waren die Mauern des Klosters und umstehende
Fahrzeuge mit antichristlichen Parolen beschmiert worden. Die
Religionsvertreter riefen Gläubige aller Konfessionen dazu auf, ihre Heiligen
Orte gegenseitig zu respektieren. Die Regierung des Landes erklärte die
Graffitis für „Vandalismus“ und „Rassismus“, die das friedliche und sichere
Zusammenleben gefährdeten. Auch eine jüdisch-arabische Schule war Opfer der
radikalen Sprayer geworden. (apic)
____________________________________
Die Quellen unserer
Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna,
Kathpress, Ansa,
Efe, Afp,
Kipa, Reuters,
Ap, Adnkronos,
Upi, Cns,
Ucanews, Misna,
Kirche in Not, Osservatore Romano, – die
Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der
Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate
oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der
Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle
Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer
Internetseite hören.
____________________________________
Programmvorschau:
Heute Abend, 10.02.2012: Internationale
Missbrauchskonferenz in Rom
Rückschau und Resümee
Samstag Abend, 11.02.2012: Unsere Woche
„Helft dem Sahel!“ Eine Tagung der Stiftung Johannes Paul II. in Rom;
Erzbischof Ludwig Schick im Interview
Sonntag Abend, 12.02.2012: Reden über Gott
und Welt
Wer ist Jesus heute? Ein Interview mit dem Exegeten
Klaus Berger
____________________________________
Nachrichtenarchiv
von Radio Vatikan
Radio Vatikan sendet täglich:
16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“ (KW 5885, 7190, 7250, 9645)
20.20 Uhr „Magazin“: (1530 kHz, 4005 kHz, 5885 kHz, 7250 kHz)
6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag (1530 kHz,
4005 kHz, 7250 kHz)
Radio Vatikan ist außerdem zu
hören bei:
· Radio Horeb um 16.00
und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz -
analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg
106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
· Domradio Köln über
Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel
in der Schweiz und Satellit.
· World-Radio-Network um
8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, Tonunterträger von
MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).
· Radio Stephansdom um
19.30 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz.
· Radio Grüne Welle um
6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in Südtirol auf UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)
· Radio Maria Österreich
um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im
Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz
Im Internet:
Die deutschsprachigen Sendungen sind online live und auf Abruf
zu hören unter: www.radiovaticana.de.
Das Vier-Monatsprogramm können Sie anfordern bei: Winfried
Aufterbeck, Wiesenstr. 9a, D-40878 Ratingen. - Tel.: 0 21 02 / 711711
Fax: 0 21 02 / 2 14 13, E-mail: aufterbeck@radiovaticana.de
Post: Radio Vatikan - sezione tedesca, I-00120 Città del Vaticano
Fax: 0039 - 06 - 6988 3844
e-Mail: deutsch@vatiradio.va