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Tagesmeldungen vom 10.2.2012

- Papstaufruf: Helft der Sahelzone! -
-Indien/EU: Handel auf Kosten der Menschenrechte -
- Nachlese zum Missbrauchskongress in Rom -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Anne Preckel
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Benedikt XVI.: „Lindert die Not in der Sahelzone!“
Papst Benedikt XVI. ruft die Internationale Gemeinschaft dazu auf, Armut und Not in der Sahel-Zone zu lindern. Vor Vertretern der „Stiftung Johannes Paul II. für den Sahel“ erneuerte Benedikt XVI. an diesem Freitag seinen dringlichen Appell zu mehr Solidarität für die Völker Afrikas, von denen viele angesichts der jüngsten „Jahrhundertdürre“ immer noch um ihr Überleben kämpfen:

„Unglücklicherweise war die Sahelzone in den vergangenen Monaten erneut stark durch eine massive Schmälerung der Lebensmittel und durch eine Hungersnot gefährdet, die durch den Mangel an Regen und die konstante Wüstenbildung verursacht wurden. Ich mahne die internationale Gemeinschaft dazu, sich ernsthaft mit der extremen Armut der Bevölkerung dort auseinanderzusetzen, deren Lebensbedingungen sich verschlechtern. Ich möchte auch die Anstrengungen der kirchlichen Organisationen dazu ermutigen, die in diesem Bereich tätig sind.“ (rv)
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EU-Indien-Abkommen: Handel auf Kosten der Armen?
An diesem Freitag findet in der indischen Hauptstadt Neu Delhi der EU-Indien-Gipfel statt. Auf dem Treffen wollen sich Vertreter der EU-Kommission und der indischen Regierung auf ein Handelsabkommen einigen, das womöglich die Existenzgrundlage von Millionen von Menschen in Indien gefährden könnte: Der indische Markt soll sich für europäische Produkte öffnen, die Zölle für solche Waren gesenkt werden – das sind schöne Aussichten für das krisengeschüttelte Europa, aber fatal für die Mehrheit der indischen Bevölkerung, erklärt im Gespräch mit Radio Vatikan der Handelsexperte von Misereor Armin Paasch. Der Einzelhandel sei in Indien mit 37 Millionen Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber, ein Großteil von diesen Arbeitskräften sei im informellen Sektor beschäftigt. Dazu gehörten zehn Millionen Straßenhändler, alles Menschen, die jetzt schon am Existenzminimum lebten. Wenn sie jetzt ihre Arbeit verlieren würden, würden sie extremer Armut und extremem Hunger ausgesetzt werden, so Paasch. DieEU verlange nun, dass europäische Supermarktketten wie Carrefour, Metro und Tesco Supermärkte in Indien eröffnen könnten. Und die Kleinhändler befürchten, dass sie verdrängt würden. (rv/misereor)
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Apostolischer Nuntius in Syrien: „Spirale der Gewalt“
Von einer „Spirale der Gewalt“ spricht der päpstliche Nuntius in Syrien, Mario Zenari, mit Blick auf die Eskalation der letzten Tage. Während die Bombardements der Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle in Homs weitergehen, kam es an diesem Freitag auch in Aleppo zu Angriffen auf Regierungsgebäude. Radio Vatikan erreichte Zenari an diesem Freitag in Damaskus, der Brennpunkt Homs liegt gut 100 Kilometer nördlich von der syrischen Hauptstadt entfernt. Der Vatikanvertreter zeigte sich tief betroffen über die jüngsten Ereignisse:

„Das ist eine Spirale der Gewalt, die sich von Tag zu Tag zuspitzt und auf Kosten Unschuldiger geht: Unicef spricht allein von über 400 Kindern, die seit Beginn des Konfliktes starben. Es ist unglaublich, schrecklich, in Homs wird auch auf Kinder geschossen, ja auf alles, was sich bewegt. Man schießt auf junge Menschen, die vielleicht nur Einkäufe oder Essen in den Händen halten. Es beginnen nun auch die Lebensmittel knapp zu werden, es ist schwer, die Verletzten zu versorgen und ihnen überhaupt zu helfen. Heute Morgen hörte ich von einer griechisch-orthodoxen Gläubigen, die ihre toten Angehörigen nicht beerdigen kann, darunter ihren Vater.“ (rv)
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NACHLESE: DER MISSBRAUCHSKONGRESS

Missbrauchskonferenz beendet
Seit Montag hatten 220 Vertreter von Bischofskonferenzen und katholischen Orden in der Päpstlichen Universität Gregoriana an der Veranstaltung mit dem Titel „Auf dem Weg zu Heilung und Erneuerung“ teilgenommen. Redner bei der viertägigen Konferenz waren unter anderen der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, der Vatikan-Beauftragte für die Ahndung von Missbrauchsfällen, Charles Scicluna, sowie weitere Vertreter von Bischofskonferenzen aus aller Welt. Weiterhin kamen auch ein Missbrauchsopfer, Psychologen und Kirchenrechtler zu Wort. Am Dienstagabend leitete der Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet, einen Bußgottesdienst mit Vergebungsbitte in der römischen Jesuitenkirche Sant'Ignazio. (kna)

Kardinal Marx: „Die Wende im Kopf ist gelungen“
Schritt für Schritt entsteht ein globales katholisches Bewusstsein über das Problemfeld Missbrauch in der Kirche. Das hat der Münchner Kardinal Reinhard Marx beobachtet, der an der internationalen Tagung in Rom teilnahm und dabei viele Gespräche mit Kollegen im Bischofsamt aus aller Welt führte.

„Wenn ich auf 2002 zurückblicke, wo wir zum ersten Mal Richtlinien gemacht haben, (..) haben wir aus meiner Sicht noch nicht die ganze Wende im Kopf gemacht, uns die Sache aus der Perspektive der Opfer anzuschauen. Und das ist in den letzten Jahren passiert, sodass Schritt für Schritt auch ein globales katholisches Bewusstsein entsteht, und das ist an diesem Kongress auch sichtbar geworden. Vor zehn Jahren hätte der noch nicht so stattfinden können, und jetzt ist wirklich eine Sensibilität da (..), es wird nicht mehr drumherumgeredet, es wird die Wahrheit auf den Tisch gelegt, die Opfer kommen zu Wort, man ist trotzdem geprägt von der Hoffnung, dass aus der Erfahrung, die wir jetzt gemacht haben, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, sich etwas Positives entwickeln kann – eine Wende. Und das ist etwas, was neu zusammenführt.“ (rv)
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„Ich bin dankbar für die klaren Worte“
Klaus Franzl ist als Personalchef des Erzbistums München und Freising mit den Fällen und deren Aufarbeitung befasst, auch er hat an der Tagung in Rom teilgenommen. Im Gespräch mit Radio Vatikan zieht er ein erstes Fazit des Prozesses, der mit diesem internationalen Kongress begonnen wurde. Er hoffe, dass das Sprechen davon, dass es ‚so etwas in meiner Kultur nicht gebe’ endgültig vorbei sei:

„Es wurde hier in diesen Tagen von allen, die einen Vortrag gehalten haben, immer wieder ganz klar betont und herausgearbeitet, dass es kein regional begrenztes Thema ist, nicht nur. USA, Westeuropa, Irland. Nein, es ist ein Thema, das uns in Indien, Asien, Afrika, Nordamerika, Westeuropa betrifft, das die ganze Kirche betrifft. Ich hoffe, dass dieser Irrtum ausgeräumt ist, dass das in meinem Land, in meinem Kulturkreis, ja, in meiner Diözese nicht vorkommt.“ (rv)
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„Wir möchten uns regelmäßig treffen“
Nach dem Treffen ist vor dem nächsten Treffen: Zum Abschluss des Symposions an der Päpstlichen Universität Gregoriana zieht Mitorganisator Hans Zollner Bilanz. Mit der Zusammenkunft von Experten, Kirchenleuten, Opfern und Journalisten sei nämlich nicht ein Schlusspunkt gesetzt sondern vielmehr ein weiterer Schritt zur Bekämpfung des Problems gegangen worden. Deshalb werden ein Teil der Konferenzteilnehmer sich auch künftig treffen, wenn auch nicht mehr in dem großem Umfang wie diese Woche in Rom. Ein besonderes Merkmal dieser Konferenz war die Internationalität und Interkulturalität, so Jesuitenpater Zollner.

„Die katholische Kirche ist in allen Kulturen und Sprachen vertreten und das kam bei diesem Treffen sehr deutlich heraus. Es ging darum, wie man in verschiedenen Gesellschaften über das Thema Missbrauch redet und wie man dort damit umgeht. Es gibt Gesellschaften, die das bereits stark reflektiert haben und andere hingegen, bei denen dieses Thema bisher kaum zur Sprache kam. Für uns war es deshalb wichtig, dass wir ein Forum bieten können, damit diese Erfahrungen ausgetauscht werden können.“ (rv)
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Der Missbrauchskandal aus Sicht der Weltkirche
Nicht nur Nordamerika und Europa waren und sind von dem Missbrauchskandal betroffen: Auch in Afrika, Asien und Lateinamerika war das ein Thema. Darüber haben Experten aus den jeweiligen Ländern an der Päpstlichen Universität Gregoriana gesprochen.
Hören Sie einen Beitrag von Mario Galgano

Papst ist Geldgeber für E-Learning-Projekt
Papst Benedikt XVI. will das E-Learning-Projekt des internationalen Zentrums für Kinderschutz von München finanziell unterstützen. Das gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi auf der Abschluss-Pressekonferenz zum internationalen Symposium zur Missbrauchsbekämpfung am Donnerstagnachmittag in Rom bekannt. Die Geldspritze des Papstes für das Projekt ist laut Lombardi die zweitwichtigste Geldquelle nach der finanziellen Förderung des Zentrums durch die Erzdiözese München. Auf einer Internetplattform sollen bei dem E-Learning-Projekt Priester, Diakone, pastorale Mitarbeiter, Religionslehrer sowie Ehrenamtliche und Katecheten weltweit für die Problematik des sexuellen Kindesmissbrauchs und sexualisierter Gewalt sensibilisiert werden und mehr Handlungsfähigkeit im Umgang mit dem Problem erwerben können. Zu diesem Zweck will das Zentrum Online-Schulungen in mehreren Sprachen anbieten, die in Kooperation mit Diözesen und Ordensgemeinschaften in Argentinien, Ecuador, Deutschland, Ghana, Indien, Indonesien, Italien und Kenia durchgeführt werden sollen. Papst Benedikt XVI. habe alle Momente der Missbrauchskonferenz minutiös verfolgt, so Lombardi weiter. (adnkronos/pm/agi)
Zur Website des Projektes

Missbrauch: „Kultur der Scham erklärt das Schweigen“
In Asien sei die „Kultur der Scham“ ein Grund für das Schweigen über Pädophilie. Das erklärte Luis Antonio Tagle, Erzbischof von Manila am letzten Tag des Symposiums zu den Missbrauchsfällen an der Universität Gregoriana. Bei seinem Vortrag sprach Tagle über kulturelle Unterschiede bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. In Asien entehre die Schande einer Person das Ansehen der ganzen Familie oder des Clans, erklärte der Erzbischof von den Philippinen. Das Schweigen sei die einzige Möglichkeit, die Ehre der Gemeinschaft zu wahren. Die philippinische Kirche sei die einzige asiatische Kirche, die sich ernsthaft mit dem Problem der Pädophilie und des Umgangs damit beschäftige, sagt Tagle. Viele Bischöfe sähen weder die Dringlichkeit des Themas noch hätten sie genügend Kenntnisse, um sich damit auseinandersetzten zu können. (apic)

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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

„Die Gemeinschaft des Christen mit Gott“: Unter diesem Titel stehen die Jahresexerzitien im Vatikan in diesem Jahr. In Anwesenheit des Papstes wird Kardinal Monsengwo Pasinya diese Exerzitien leiten. Der Erzbischof von Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo wird täglich in der Kapelle Redemptoris Mater eine Meditation zum Thema halten. Die Exerzitien beginnen am 26. Februar und enden am 3. März. Die alltägliche Arbeit an der Kurie wird während dieser Woche auf das notwendige Mindestmaß beschränkt. Der päpstliche Terminkalender sieht traditionell keine Audienzen vor; auch die Generalaudienz entfällt. (rv)
Während der Sitzung des Konsistoriums am 18. Februar wird Papst Benedikt XVI. in Anwesenheit der versammelten Kardinäle die Dekrete über sieben Heiligsprechungen verlesen lassen. Das gab der Vatikan an diesem Freitag bekannt. Darunter gehören auch zwei Deutsche: die Mystikerin Anna Schäffer ist und die Lepra-Missionarin Barbara Cope. Die genauen Termine für die einzelnen Heiligsprechungen sind noch nicht bekannt. (rv)
Der Vatikan hat Gerüchte einer italienischen Zeitung über einen angeblichen Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI. als „haltlos“ zurückgewiesen. Vatikansprecher Federico Lombardi stempelte den Bericht der Zeitung „Il fatto quotidiano“ als „reines Phantasieprodukt“. In ihrer Freitagsausgabe veröffentlichte das Blatt die Auszüge aus einem anonymen, auf Deutsch verfassten Dossier. Darin wird der Kardinal von Palermo, Paolo Romeo, mit den Worten zitiert, der Papst habe nur noch zwölf Monate zu leben. Auch Romeo selbst bezeichnete die Darstellung als „völlig haltlos“ und „außerhalb der Realität“. (kna)

Europa

Deutschland
Im Vorfeld einer UN-Konferenz zum Waffenhandel haben kirchliche Hilfswerke strenge Auflagen für den internationalen Waffenhandel verlangt. „Brot für die Welt“ und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) forderten am Freitag in Bonn gemeinsam mit über 60 Kirchen und Organisationen in mehr als 30 Staaten, dass der neue internationale Waffenhandelsvertrag „Arms Trade Treaty“ den Schutz der Zivilbevölkerung berücksichtigt. Das Abkommen müsse alle Waffengattungen einschließlich Kleinwaffen, Munition und Komponenten umfassen. Die UN-Vertragskonferenz findet im Juli statt. (kna)

Irland/Vatikan
Das irische Oberhaus hat einen Antrag auf eine offizielle Einladung von Papst Benedikt XVI. abgelehnt. Grund der Zurückweisung war, dass die Initiative von einem Senator der Oppositionspartei Fianna Fail, Jim Walsh, ausdrücklich als Signal gegen die Regierungspolitik bezeichnet wurde, wie die Tageszeitung „Irish Times“ vom Freitag meldete. Walsh verwies unter anderem auf eine Parlamentsrede von Premierminister Enda Kenny im Juli, in der dieser den Vatikan wegen des Umgangs mit sexuellem Missbrauch kritisiert hatte. Den Antrag für einen Papstbesuch hatten Mitglieder der Oppositionsparteien Fianna Fail und Sinn Fein ins Oberhaus in Dublin eingebracht. (kna)

Afrika

Nigeria
Die Anschläge der Boko Haram könnten die notwendige Unterstützung Nigerias aus dem Ausland verhindern. Das sagte Erzbischof Matthew Ndagoso von Kaduna dem englischsprachigen Katholischen Nachrichtendienst (CNS). Eine schnelle Lösung des Konfliktes sei erforderlich, so Ndagoso, bevor sich die Lage in Nigeria bedeutend verändere. Der Erzbischof begrüßte die Entscheidung der Regierung, Boko Haram zum Dialog aufzurufen. Gesprächen könnten auch für die Sekte weitaus effektiver sein, als die Verübung von Anschlägen, meint Ndagoso. (cns)

Sudan
Gläubige und Geistliche im Nordsudan sind stark gefährdet, da viele überzeugt sind, die Kirche sei mit dem Südsudan verbündet. Das sagte Sylvester Mogga, einer der beiden entführten Priester, zehn Tage nach seiner Freilassung. Die Lage in den Grenzregionen sei sehr instabil, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur „Misna“. Sylvester Mogga und sein Mitbruder Joseph Makwey waren am 17. Januar von sudanesischen Rebellen der Johnson-Olony-Miliz entführt worden. Sie hatten in einer Sonntagsmesse den Mord an einem Jugendlichen kritisiert, den die Rebellen verübt hatten. (apic)

Naher Osten

Irak
Um die Abwanderung von Familien aus Bagdad und Mosul zu mäßigen, fordert der Apostolische Nuntius für den Irak und Jordanien, Giorgio Lingua, die „vereinten Kräfte“ der Regierung. Er äußerte sich nach einem Gespräch mit Planungsminister Ali Yousif al-Shukri. Der Politiker hatte sich besorgt über die abnehmenden Zahlen christlicher Iraker gezeigt. Im Jahr 1977 machten diese noch fünf Prozent der Bevölkerung aus, heute liegt ihr Anteil unter einem Prozent. Am selben Tag kündigte der italienische Botschafter im Irak, Gerardo Carante, an, das Land mit einer Halbe Milliarde Euro zu unterstützen. Bedingung sei, dass Zehn Prozent der Gelder den Christen zugute komme. (rv)

Israel
Der Rat der Religiösen Institutionen im Heiligen Land hat die Entwürdigung des griechisch-orthodoxen Klosters im Tal des Kreuzes verurteilt. In der Nacht zum Dienstag waren die Mauern des Klosters und umstehende Fahrzeuge mit antichristlichen Parolen beschmiert worden. Die Religionsvertreter riefen Gläubige aller Konfessionen dazu auf, ihre Heiligen Orte gegenseitig zu respektieren. Die Regierung des Landes erklärte die Graffitis für „Vandalismus“ und „Rassismus“, die das friedliche und sichere Zusammenleben gefährdeten. Auch eine jüdisch-arabische Schule war Opfer der radikalen Sprayer geworden. (apic)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 10.02.2012: Internationale Missbrauchskonferenz in Rom
Rückschau und Resümee

Samstag Abend, 11.02.2012: Unsere Woche
„Helft dem Sahel!“ Eine Tagung der Stiftung Johannes Paul II. in Rom; Erzbischof Ludwig Schick im Interview

Sonntag Abend, 12.02.2012: Reden über Gott und Welt
Wer ist Jesus heute?
Ein Interview mit dem Exegeten Klaus Berger

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:

16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“ (KW 5885, 7190, 7250, 9645)

20.20 Uhr „Magazin“: (1530 kHz, 4005 kHz, 5885 kHz, 7250 kHz)

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag (1530 kHz, 4005 kHz, 7250 kHz)

Radio Vatikan ist außerdem zu hören bei:

· Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.

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